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Häkkinen: «Mehr Druck für Ferrari-Teamchef Binotto»
Durch die folgenschwere Kollision der beiden Ferrari-Teamkollegen Sebastian Vettel und Charles Leclerc ist der Druck auf Teamchef Mattia Binotto gestiegen, betont der zweifache Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen.
Formel 1
Im Artikel erwähnt



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Die peinliche Szene ereignete sich wenige Runden vor dem Ende des Brasilien-GP auf dem Autódromo José Carlos Pace in Interlagos: Sebastian Vettel wollte am zweiten Ferrari seines Stallgefährten Charles Leclerc vorbeiziehen, als sich die beiden roten Renner berührten. Das ungewollte Aufeinandertreffen hatte harte Folgen: Die beiden Teamkollegen fielen aus, statt WM-Punkte gab es für den ältesten GP-Rennstall beim zweitletzten Rennen der Saison nur eine riesengrosse Portion Frust.
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Diese sei mittlerweile verdaut, heisst es aus Maranello, doch für die meisten Experten steht fest: Der Sportwagenbauer aus Italien schickt mit dem Routinier Vettel und Talent Leclerc eine explosive Mischung auf die Piste. Umso schwieriger gestaltet sich der Job von Ferrari-Teamchef Mattia Binotto, ist sich GP-Veteran Mika Häkkinen sicher. Der zweifache Champion erklärt in seiner Analyse für den Wettanbieter Unibet: "Die Kollision und der damit verbundene Doppelnuller war für Vettel und Leclerc sowie für das Team das denkbar schlechteste Rennergebnis." "Ich kann wirklich nachvollziehen, wie sie sich gefühlt haben müssen", beteuert der 20-fache GP-Sieger, der die Situation aus eigener Erfahrung kennt. "Es passiert, dass Teamkollegen kollidieren, bei mir geschah das mindestens zweimal, einmal in Portugal 1996 und dann auch in Österreich 1999, als ich mit David Coulthard kollidierte", erinnert sich Häkkinen. Jener Crash hatte jedoch nicht so schlimme Folgen wie die Szene der beiden Ferrari-Stars. "In Österreich hatten wir uns für die Startplätze 1 und 2 qualifiziert und hätten das Rennen auch gewonnen, aber David machte in der Haarnadelkurve einen kleinen Fehler und zwang mich damit in einen Dreher. Er beendete das Rennen dennoch als Zweiter und ich konnte vom Ende des Feldes wieder bis auf den dritten Platz nach vorne kommen, doch den Sieg überliessen wir damit Eddie Irvine im Ferrari", erzählt der Finne.
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Häkkinen ist sich sicher, dass der Druck, der auf Teamchef Mattia Binotto lastet, grösser geworden ist. Er mahnt: "Mattia muss nun einen Weg finden, wie seine beiden Fahrer im nächsten Jahr besser zusammenarbeiten können."
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