Lewis Hamilton hat zugegeben: Er hat intern Druck gemacht, dass die Entwicklung des 2025er Autos eingestellt und ganz auf die Karte 2026 gesetzt wird. Was er alles für die nächste Saison plant.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Vor kurzem sagte Ferrari-Teamchef Fred Vasseur: «Wir haben uns schon im Frühling dazu entschlossen, die Entwicklung des 2025er Autos weitgehend einzustellen. Vielleicht habe ich den psychologischen Effekt dieses Schrittes unterschätzt.»
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Aber Ferrari-Superstar Lewis Hamilton beteuert in Abu Dhabi: ««Auf mich hatte das keine psychologische Auswirkung. Diese Entscheidung war völlig richtig, und ich habe mich dafür eingesetzt, dass wir das Projekt 2025 abbrechen und alles auf 2026 setzen. Ich war davon überzeugt – wir können es uns nicht erlauben, in Sachen Entwicklung für 2026 zurückzufallen. Ich bin noch jetzt der Ansicht, das war richtig, denn es war früh klar, dass wir kein Wörtchen um den WM-Titel mitreden würden.» Hamilton wird gefragt, was er von dieser Rennwagen-Generation vermissen werde. Lewis: «Nichts. Von all den verschiedenen F1-Autos, die ich in meiner Karriere bewegt habe, hat mir diese Flügelauto-Generation seit 2022 am wenigsten gut gefallen.»
Gemäss des 105-fachen GP-Siegers arbeitet er selber «seit Monaten für das Projekt 2026. Das alles ist kein einfacher Prozess. Wir testen nächste Woche noch hier in Abu Dhabi, mit den Reifen für 2026, und danach geht es für mich zurück ins Rennwagenwerk. Dort muss ich entscheiden, wie ich mit den wichtigsten Beteiligten die notwendigen Entscheidungen treffe und wie die erforderlichen Veränderungen umgesetzt werden sollen.»
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«Was mich angeht, so habe ich mir jedes Wochenende notiert, was meiner Meinung nach schiefgelaufen ist und welche Entscheidungen ich getroffen habe. Es gibt noch viel zu tun.»
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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«Während meiner Auszeit werde ich diese Entscheidungen analysieren und daraus lernen, wie ich in Zukunft besser vorgehen kann. Ich werde auch mein Umfeld, also mein persönliches Umfeld, mein Team, genau betrachten: Wie setze ich die Mitarbeiter ein? Müssen Mitarbeiter andere Positionen einnehmen, um besser zusammenzuarbeiten? All diese Aspekte muss ich in meinem persönlichen Umfeld berücksichtigen, damit wir unsere Team-Arbeit optimieren können.»
Auf die Frage nach einem Vergleich zwischen dem Jahr 2025 und seinen Schwierigkeiten der letzten Jahre bei Mercedes antwortet Hamilton: «Ich kann das nicht vergleichen. Jedes Jahr ist anders, und ich befand mich bei Mercedes in einer anderen Lebensphase.» «Es ist schwierig, und das geht aufs Selbstvertrauen. Aber ich glaube weiter fest an meine Fähigkeiten, und das ist das Wichtigste. Daran festzuhalten ist nicht immer einfach, aber es hat mich dahin gebracht, wo ich jetzt bin.»
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Was hat Lewis Hamilton in der schwierigen Saison 2025 gelernt? Der Brite sagt: «Ich bin selber überrascht, wie widerstandsfähig ich bin. Wenn ich so eine Saison überstehe wie 2025, dann gibt es nichts, was ich in Zukunft nicht schaffen kann.»
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