Lewis Hamilton (Ferrari/14.): Dankbar, dass es vorbei ist
Auf dem Papier sieht das nicht besonders gut aus für Lewis Hamilton: Zuschauer im ersten Training zum Abu Dhabi-GP, P14 im zweiten. Aber der siebenfache Formel-1-Champion glaubt an ein Happy-End.
Schon vor dem WM-Finale in Abu Dhabi ist besiegelt: Ferrari wird die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft auf dem vierten Platz abschliessen, die schlechteste Platzierung seit 2020, damals war die stolze Scuderia sogar nur Sechster, und seit 2014 (ebenfalls Vierter).
Wie 2025 die Regel ist Charles Leclerc auch auf dem Yas Marina Circuit der schnellere Mann (Achter im zweiten Training), der 105-fache GP-Sieger Hamilton musste im ersten Training zuschauen (Ferrari-Reservist Arthur Leclerc in seinem Auto), im zweiten landete der Brite auf P14.
Erstaunlicherweise ist Hamilton nicht so niedergeschlagen wie oft in dieser Saison, er sagt im Fahrerlager der arabischen Rennstrecke: «Ich habe immer noch Hoffnung, dass dieses Auto Potenzial hat. Aber wir haben einige Probleme. Ich sagte meinen Jungs – was können wir tun, um das Fahrverhalten zu verbessern? Wie können wir das Aufschaukeln unterbinden, wie das Untersteuern? Wenn wir das bis zum dritten freien Training beheben können, denke ich, dass wir etwas besser dastehen werden.»
«Im ersten und zweiten Sektor war ich vom Tempo her vorne mit dabei, das war gar nicht so schlecht. Erst im kniffligen dritten Sektor habe ich sieben Zehntel verloren. Wenn ich das am Samstag in den Griff bekomme, werden wir besser dastehen.»
Hamilton ist der Ansicht, dass ihn das Aussitzen des ersten freien Trainings benachteiligt habe, in Kombination mit einer schwierigen Fahrzeugbalance. «Arthur hat gute Arbeit geleistet. Es ist immer schön zu sehen, wie junge Fahrer sich entwickeln. Letztlich benachteiligt es aber immer denjenigen, der deswegen das Training verpasst.»
«Ich habe mein Bestes gegeben, um so schnell wie möglich auf Tempo zu kommen und hatte im Training mit einer ziemlich schwierigen Balance zu kämpfen. Das ist etwas, das wir verbessern müssen fürs dritte Training und dann die Quali.»
Auf die Frage, was er spüre, dass er sein letztes GP-Wochenende mit dem Modell SF-25 bestreite, grinst der Rekord-Champion: «Dankbarkeit.»
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