Carlos Sainz (McLaren): Welcher Gegner krass blufft

Von Mathias Brunner
Formel 1

​Der Kampf im Formel-1-Mittelfeld wird 2020 noch härter. McLaren-Fahrer Carlos Sainz sagt, welche beiden Rennställe er besonders fürchtet und wieso es nicht leicht wird, WM-Rang 4 zu verteidigen.

McLaren hat die Formel-1-Saison 2019 auf dem ausgezeichneten vierten Platz abgeschlossen, als Leader des Mittelfelds. Carlos Sainz ist toller WM-Sechster geworden. Nach dem Abschluss der Wintertests auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya spricht der Madrilene darüber, wie er das gegenwärtige Kräfteverhältnis einschätzt.

«Alle haben bei den Tests einen guten Eindruck hinterlassen», findet Sainz. «Die Laufleistung und die Rundenzeigen sind eindrucksvoll. Es ist auch für uns nicht ganz einfach einzuschätzen, wie es genau im Mittelfeld aussieht. Am stärksten stufe ich derzeit Racing Point und AlphaTauri ein. Ich glaube, wenn wir unseren vierten Platz erfolgreich verteidigen wollen, sind dies unsere Hauptgegner.»

«Die Wintertests haben wenig Aufschluss darüber gegeben, wie weit wir von den drei Top-Teams entfernt sind. Aber ich schätze, sobald wir in Australien mit vergleichbarer Spritmenge fahren, wird das Bild klarer.»

«Die Rundenzeiten von Racing Point geben am meisten Rätsel auf. Die haben auf hohem Niveau begonnen, sich dann aber nicht so gesteigert wie die Anderen. Ich glaube, sie wollen einfach nicht, dass wir merken, wie schnell sie wirklich sind.»

«Ich hoffe, die besten Mittelfeld-Teams können ein wenig näher an Mercedes, Red Bull Racing-Honda und Ferrari heranrücken. Es wäre auch für die Fans toll zu sehen, dass ein Rennstall aus dem Mittelfeld davon profitieren kann, wenn ein Top-Team mal strauchelt.»

Formel-1-Wintertests 2020

1. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W11, 1:15,732, Fr21 C5
2. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16-Honda, 1:16,269, Fr28 C4
3. Daniel Ricciardo (AUS), Renault RS20, 1:16,276, Fr28 C5
4. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF1000, 1:16,360, Fr28 C5
5. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W11, 1:16,410, Fr28 C5
6. Esteban Ocon (F), Renault RS20, 1:16,433, Fr28 C5
7. Sergio Pérez (MEX), Racing Point RP20-Mercedes, 1:16,634, Fr28 C5
8. Carlos Sainz (E), McLaren MCL35-Renault, 1:16,820, Fr28 C4
9. Sebastian Vettel (D), Ferrari SF1000, 1:16,841, Do27 C5
10. George Russell (GB), Williams FW43-Mercedes, 1:16,871, Fr28 C5
11. Daniil Kvyat (RU), AlphaTauri AT01-Honda, 1:16,914, Fr28 C4
12. Robert Kubica (PL), Alfa Romeo-Sauber C39-Ferrari, 1:16,942, Do27 C5
13. Romain Grosjean (F), Haas VF-20-Ferrari, 1:17,037, Fr28 C4
14. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT01-Honda, 1:17,066, Do27 C5
15. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo-Sauber C39-Ferrari, 1:17,091, Do20 C5
16. Lance Stroll (CDN), Racing Point RP20-Mercedes, 1:17,118, Do27 C3
17. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43-Mercedes, 1:17,313, Do27 C5
18. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo-Sauber C39-Ferrari, 1:17,469, Fr21 C5
19. Kevin Magnussen (DK), Haas VF-20-Ferrari, 1:17,495, Fr28 C4
20. Alex Albon (T), Red Bull Racing RB16-Honda, 1:17,550, Mi26 C2
21. Lando Norris (GB), McLaren MCL35-Renault, 1:17,573, Do27 C3

Reifenmischungen von Pirelli: C1 (hart) bis C5 (extraweich)

Mi19 = Mittwoch, 19. Februar
Do20 = Donnerstag, 20. Februar
Fr21 = Freitag, 21. Februar
Mi26 = Mittwoch, 26. Februar
Do27 = Donnerstag, 27. Februar
Fr28 = Freitag, 28. Februar

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