Mick Schumacher: «Man lernt aus schwierigen Momenten»

Von Vanessa Georgoulas
Mick Schumacher

Mick Schumacher

Formel-1-Rookie Mick Schumacher zieht drei Rennen vor dem Saisonende eine positive Zwischenbilanz. Der deutsche Haas-Pilot spricht über seine stärksten und schwächsten Auftritte in diesem Jahr.

Der Teamkollege ist immer die erste Referenz für einen Formel-1-Piloten, und das gilt umso mehr, wenn das eigene GP-Auto nicht stark genug ist, um regelmässig gegen den Rest des Feldes kämpfen zu können. Mit Blick auf die Saison-Statistik darf sich Mick Schumacher also freuen, obwohl er und sein Teamkollege Nikita Mazepin bisher noch keinen WM-Punkt erobern konnten.

Denn im Vergleich zum Russen hat der Deutsche die Nase klar vorn: Im Quali-Duell steht es 17:2 für den Formel-2-Champion von 2020, und auch mit Blick auf die Rennergebnisse hat Schumacher deutlich mehr teaminterne Siege erzielt als sein Stallgefährte, auch wenn der Unterschied mit 14:5 nicht ganz so deutlich ausfällt.

Die Saison-Zwischenbilanz von Mick fällt denn auch positiv aus. Gefragt nach dem stärksten und schwächsten Moment seiner bisherigen Rookie-Saison erklärt er: «Mit Blick aufs Rennen war es wohl Budapest, ich konnte da mit Max ein paar Runden kämpfen und für einige Augenblicke war ich auf Punktekurs, das war grossartig. Auch das Qualifying in der Türkei gehört zu den besten Leistungen in diesem Jahr.»

«Was die schwierigen Momente angeht, ich denke, dass es diese nicht wirklich gibt, denn man lernt aus den schlechten Rennwochenenden am meisten. Auf dem Papier war Mexiko wohl nicht berauschend, aber ich habe auch aus diesem Rennen viel gelernt und das hilft mir, mich weiterzuentwickeln und meine Leistung für die Zukunft zu verbessern», betont der WM-Neunzehnte.

Zum Rennen in Katar sagt der Sohn des siebenfachen Weltmeisters Michael Schumacher: «Man kann sich normalerweise im Simulator auf die neuen Rennen vorbereiten. Aber leider hatten wir für dieses Wochenende hier nicht die Chance, das zu tun. Es ist also ein Sprung ins kalte Wasser. Wir werden im ersten freien Training sehen, wie es läuft.»

Brasilien-GP, São Paulo

01. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:32:22,851 h
02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, +10,496 sec
03. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, +13,576
04. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, +39,940
05. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, +49,517
06. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, +51,820
07. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde
08. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +1 Runde
09. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1 Runde
10. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +1 Runde
11. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde
12. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
13. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
14. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
15. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde
16. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
17. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +2 Runden
18. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +2 Runden
Out
Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, Motor
Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, Kollision

WM-Stand nach 19 von 22 Rennen

Fahrer
1. Verstappen 332.5 Punkte
2. Hamilton 318.5 Punkte
3. Bottas 203
4. Pérez 178
5. Norris 151
6. Leclerc 148
7. Sainz 139.5
8. Ricciardo 105
9. Gasly 92
10. Alonso 62
11. Ocon 50
12. Vettel 42
13. Stroll 26
14. Tsunoda 20
15. Russell 16
16. Räikkönen 10
17. Latifi 7
18. Giovinazzi 1
19. Schumacher 0
20. Kubica 0
21. Mazepin 0

Teams
1. Mercedes 521.5
2. Red Bull Racing 510.5
3. Ferrari 287.5
4. McLaren 256
5. Alpine 112
6. AlphaTauri 112
7. Aston Martin 68
8. Williams 23
9. Alfa Romeo 11
10. Haas 0

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