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Von Vettel bis Glock

Ein Streifzug durch das Fahrerlager von Vettel bis Glock mit Momentaufnahmen aller deutschen Piloten.

Formel 1

Im Artikel erwähnt


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Sebastian Vettel hält Hof. Der deutsche Weltmeister hat am Donnerstag in Melbourne die meisten Medienvertreter um sich geschart (siehe dazu separaten Artikel) und mit seiner ungezwungenen Art begeistert. Und wie sah es bei seinen hochgeschätzten deutschen Kollegen an ihrem ersten Arbeitstag an der Strecke von Melbourne aus?

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Unweit von Vettel und dessen Red Bull Racing Team, die nun als Weltmeister den ersten Platz im Fahrerlager (und in der Boxengasse) belegen, residiert Mercedes GP mit gleich gleich zwei deutsche Piloten: Nico Rosberg und Michael Schumacher machen klar: "Wir liegen derzeit vom Tempo her hinter Red Bull Racing, aber dort kämpfen wir um die nächstbesten Plätze." Rosberg würde einen Startplatz in der dritten Reihe jetzt nicht annehmen. Das heisst: Er rechnet mit mehr.

Schumi sagt: "Sollten wir dieses Jahr stark genug sein, um die WM mit zu fahren, dann werden wir diese Gelegenheit beim Schopf packen." Er meint: darum zu kämpfen. Beide Silberpfeil-Piloten erscheinen immer noch erleichtert, dass ihr Auto beim letzten Test in Barcelona auf Tempo kam. Schumi hat mal wieder seinen alten Kumpel Heribert Füngeling dabei. Der hat ihm schon oft Glück gebracht.

Norbert Haug schaut sich das Treiben zufrieden an und orakelt: "Wenn wir Erfolg haben, wird das leicht zu erklären sein. Schwieriger tut man sich immer zu erklären, warum es nicht läuft." Er meint: Falls es nicht läuft. Doch mit einer zähen Saison wie 2010 rechnet beim WM-Vierten scheinbar niemand mehr.

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Eine Station weiter wartet schon Nick Heidfeld. Der Mönchengladbacher ist gefragt, denn mit dem bautechnisch innovativen Renault R31 und unterschiedlichen Testergebnissen ist Heidfeld jetzt das "Dark Horse" im Feld. Er hat damit exakt die Rolle übernommen, die 2010 Robert Kubica bei Renault innehatte. Die des Führungsfahrers bei Renault. Vitaly Petrov wirkt bereits etwas im Abseits.

Podeste sind drin und Renaults erklärtes Ziel. Das ist für einen Fahrer wie Heidfeld, der noch vor sechs Wochen ohne Job da stand, bevor er für den verletzten Kubica nominiert wurde, eine glänzende Perspektive. Der Routinier kann im R31 überraschen und seine Körpersprache verrät: Er weiss es. "Wir haben noch etwas in petto gegenüber den letzten Testtagen, die nicht ganz so überzeugend waren", sagt er, möchte aber nicht ins Detail gehen. Der 33-jährige Mönchengladbacher eiert dann nicht rum, sondern erklärt rundheraus: "Mehr möchte ich nicht dazu sagen."

Nun stossen in der Sackgasse des Fahrerlagers – an Williams vorbei (wo wir früher Nico Hülkenberg besuchen durften) – auf den nächsten deutschen Kandidaten: Adrian Sutil bei Force India. Der Gräfelfinger weiss vor seiner fünften Saison mit diesem Team: "Wir hatten eine schwierige Testphase. Es wird hart, in den dritten Qualifikationsabschnitt vorzudringen. Wir werden im ersten Rennen noch nicht ganz da sein, wo wir hinwollen." Ein neuer Front- und Heckflügel müssen am Freitag getestet werden, übrigens auch vom neuen Testfahrer Nico Hülkenberg. Deshalb ist Force India am Freitag im Albert Park auf Trockenheit angewiesen.

Noch ein gutes Stück weiter, ganz am Ende der (Fahrerlager-)Strasse, finden wir Timo Glock. Der Wersauer Virgin-Pilot sagt sofort: "Es wird sich nichts Grundlegendes ändern, aber ich bin trotzdem motiviert wie eh und je."

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Das Fahrzeug des Schlusslichts (von 2010), Virgin Racing, litt in den Tests an mangelndem Abtrieb und Instabilität im Heck. Ausserdem ist Hauptgegner Team Lotus, das bisher drittschlechteste Team, mit einem Motor von Renault und neuem Getriebe deutlich stärker geworden. Also bleibt Glock am Ende des Feldes festgenagelt. Nur HRT (ungetestet) erscheint schwächer. Aber Glock hat auch Positives zu vermelden: "Ich habe keine Nachwehen von meiner Blinddarm-Operation (vor drei Wochen) und bin gut trainiert. Und dieses Jahr ist unser Auto sehr standfest, verglichen mit dem Vorjahr."

Es scheint so, als würde der Kämpfer aus dem Odenwald deutlich mehr zum Fahren kommen wie vor einem Jahr. Und bei dieser Erkenntnis leuchten Glocks Augen, als ginge es am Sonntag für ihn um Podiumplätze.

Hinter vorgehaltener Hand wird deutlich, dass er 2011 deutlich mehr Fortschritte von virtuellen Design des Nick Wirth erwartet als im ersten Jahr mit Virgin. Sonst wird sich Glock auf den Markt begeben und sich ein neues Cockpit suchen – im Vorderfeld.

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