Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Sébastien Buemi macht es sich in einem Gartenstuhl bequem. Die Runde vor ihm ist international – Briten, Schweizer, Franzosen, Italiener, Deutsche. Kein Problem für den Westschweizer, der sich in all diesen Sprachen ausdrücken kann.
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Fühlt sich der einzige GP-Neuling von Melbourne bereit? "Bereit ist ein grosses Wort", antwortet der 20-Jährige. "Wir wissen, dass wir vor einer grossen Aufgabe stehen. Die ersten drei bis vier Rennen werden ein hartes Stück Arbeit, weil unser Wagen spät fertig wurde und wir nicht so ausgiebig testen konnten wie andere Rennställe."
Das Wichtigste und damit auch das Ziel für den ersten GP-Schweizer seit Jean-Denis Delétraz 1985: "Ankommen. Australien hat seine eigenen Gesetze, und es gab schon einige Rennen, wo du nur ins Ziel zu kommen brauchtest, um Punkte zu sammeln."
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Aber bedeuten die wenigen Testfahrten nicht automatisch Bedenken in Sachen Standfestigkeit? "Nein", widerspricht Sébastien. "Am letzten Testtag in Barcelona habe ich 145 Runden drehen können, das entspricht mehr als der doppelten Renndistanz des Spanien-GP. Das macht Mut. Aber natürlich bleiben in Sachen Zuverlässigkeit beim ersten Rennen immer Fragezeichen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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