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Vettel ging Risiko ein und gewann

Von Stefanie Szlapka
Vettel geht Risiko

Vettel geht Risiko

Sebastian Vettel setzte auf die Ein-Stopp-Strategie und stand am Ende ganz oben auf dem Podium

Sebastian Vettel ging ein hohes Risiko ein und hat gewonnen. Dabei sah es zwischenzeitlich nicht so gut für den Deutschen aus. Am Start hatte er noch die Führung übernehmen können, doch der erste Boxenstopp ging bei Red Bull Racing total daneben und so konnte Jenson Button die Führung übernehmen.

Kurz nach dem zweiten Stopp von Button folgte die erste Safetycar-Phase. «Ich meinte dann: kommt Jungs, lasst es uns mit einem Stopp probieren», erzählt Vettel später in der Pressekonferenz. «Ich dachte mir, dass wir nur so eine Chance haben zu gewinnen.» Damit hatte die Konkurrenz nicht gerechnet. Button konnte zwischenzeitlich wieder auf den Deutschen aufholen und fragte bei seinem Team an, ob Vettel denn nicht in die Box fahren wird.

Das tat er nicht und so trat Button zum drittel Wechsel an. Nun war Alonso im Heck des Führenden und der machte mächtig Druck. Wie auch Button, der auf das Duo schnell wieder aufholen konnte. Vielleicht hätten die beiden Vettel noch überholen können. «Es wurde immer enger und enger. Wir sind dann auf die Gruppe aufgelaufen, dann der Crash, Safetycar, der Abbruch. Da konnte ich dann die Reifen wechseln.» So war es genau diese Rotphase, ausgelöst durch einen Unfall im Mittelfeld, die ihn rettete. Das Team konnte die Reifen in Ruhe wechseln und in den letzten sechs Runden die Führung halten und gewinnen.

Vettel fuhr in Monaco den fünften Sieg im sechsten Rennen ein und legte damit einen sensationellen Saisonstart hin. «Es ist immer noch ein langer Weg», versucht er zu beschwichtigen. «Wir haben gelernt, wie schnell es gehen kann. Heute sind wir das Risiko eingegangen und sind dafür belohnt worden.»

In der Gesamtwertung führt er nun 143 Punkten vor Lewis Hamilton mit 85 Zählern, der ein furchtbares Rennen in Monaco erlebte. Mark Webber folgt mit 79 Punkten auf Rang drei.

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