Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die meisten Beobachter hier in Jerez sind der Meinung: Was wir bislang am neuen Mercedes AMG F1 W04 gesehen haben, das wird nicht reichen, um die 2012 besser platzierten Rennställe in den Schatten zu stellen.
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Dieser Ansicht ist auch BBC- und SPEEDWEEK-Technikexperte Gary Anderson: "Mercedes will in Sachen Leistungsfähigkeit einen markanten Fortschritt machen, aber ich weiss nicht, woher das bei diesem Wagen kommen soll. Ich erkenne Verbesserungen hier und da, aber ich sehe keinen revolutionären Schritt." Ganz im Gegenteil ortet der frühere Cheftechniker von Jaguar und Jordan einige Problemzonen.
Gary Anderson: "Die Form der Nase wird das Problem des seitlichen Luftabflusses vestärken. Und die Seitenkästen sind zur Seite hin höher gezogen. Ich verstehe die Idee dahinter, die Luft besser zum Heck zu führen. Doch diese Linie der Seitenkästen erzeugen Auftrieb. Dem sollen dann die Luftleit-Elemente entgegenwirken. Das ist alles ein wenig verwirrend."
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"Ähnliches gilt für die die Art und Weise, wie der Auspuff ausgerichtet ist. Da ist einfach zu viel Verkleidung, welche den bestmöglichen Luftstrom behindert und die Effektivität der Colaflaschen-Form verdirbt. Noch überzeugt mich das alles nicht."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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