Bahrain-GP: Ausgangs-Sperre bei Ferrari!

Von Mathias Brunner
Formel 1
Das Regency Intercontinental von Manama

Das Regency Intercontinental von Manama

Die Italiener gehen auf Nummer Sicher: Kein Mitglied des Rennstalls auf den Strassen Manamas.

Die Rennställe gehen das Thema Sicherheit in Bahrain unterschiedlich an. Einige tragen bei der Reise zum «Bahrain International Circuit» neutrale Kleidung – eine Vorsichts-Massnahme, die sich auch in Brasilien bewährt hat.

Der an sich kluge Trick hat leider einen Haken: ihre Fahrzeuge sind mit einem Leuchtfarben-hellen Parkkleber leicht auszumachen ...

Ferrari geht am Morgen und am Abend auf Nummer Sicher: Die Truppe ist im Hotel «Regency Intercontinental» kaserniert: Ausgangs-Sperre!

Die Raucher dürfen höchstens auf eine Zigarette vor die Tür, jeder Besuch eines Restaurants, einer Bar oder am Morgen eines Kaffee-Hauses sind strikte untersagt.

Jedes Auto bei der Anfahrt zum Interconti wird mit Bombenspiegeln untersucht – ein normales Vorgehen, nicht nur zum GP-Wochenende.

Hämische Lacher erntet derzeit Bob Fernley. Der stellvertretende Teamchef unter Vijay Mallya spielt die Vorkommnisse von 2012 herunter.

Wir erinnern: Ein Kleinbus von Force India wurde Zeuge eines Brandanschlags, der mehrere hundert Meter entfernt stattfand. Daraus zimmerten sensationsgeile britische Blätter «Anschlag auf Force India». Fernley verfügte sodann, dass die Teammitglieder noch während des Freitagnachmittags, also bei Tageslicht, ins Hotel zurückfahre. Dafür wurde früher Feierabend gemacht, sogar von Abreise war die Rede.

Heute sagt Fernley tatsächlich, die Affäre sei von von den Medien hochgespielt worden, das alles sei doch halb so wild gewesen.

Pardon?

Abgesehen vom Aufbauschen der Story: Haben vielleicht die Medienvertreter Force India dazu gezwungen, früher ins Hotel zu fahren?

Ein Augenschein vor Ort heute Morgen: Eine Sicherheitskontrolle mit Röntgen-Anlage fürs komplette Auto, drei Beamte mit Maschinengewehren, das ist alles.

Die Lage in der Innenstadt ist ruhig und entspannt.

Ganz zum Leidwesen der Ferrari-Schrauber.

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Mathias Brunner
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