Charles Leclerc (Ferrari): «Das ist doch kein anderer Lewis Hamilton»
Der Engländer Lewis Hamilton (41) und der Monegasse Charles Leclerc (28) gehen ins zweite gemeinsame Jahr mit Ferrari. Wie der frisch vermählte Leclerc seinen Teamgefährten und die Saison einschätzt.
Ferrari ist in der GP-Saison 2025 ohne Sieg geblieben, der letzte Volltreffer geht zurück auf Carlos Sainz im Oktober 2024 in Mexiko, verdammt lang her. Leclerc wurde WM-Fünfter, Lewis Hamilton WM-Sechster.
Für 2026 wird von den Roten eine Menge erwartet. Der achtfache GP-Sieger Leclerc sagt im Fahrerlager des Albert Park Circuit von Melbourne über seinen britischen Stallkollegen: «Das ist doch kein anderer Lewis Hamilton als im Vorjahr. Er ist super aufgekratzt. 2025 freute er sich riesig auf die Arbeit mit Ferrari, 2026 freut er sich enorm auf diese neuen Autos, ich erkenne da keinen Unterschied.»
«Wir teilen die Vorfreude, diesen ersten Wettkampf mit einem guten Ergebnis abzuschliessen. Hinter den Kulissen wurde von uns beiden, aber auch vom gesamten Team viel gearbeitet, um so gut wie möglich vorbereitet in diese Saison zu starten.»
Leclerc: «Wir können nicht jedes Szenario durchspielen»
Der WM-Zweite von 2022 weiter: «Ich glaube, wir werden hier in Australien ein interessantes Rennen erleben, denn in den vergangenen Jahren mit unseren bisherigen, etwas traditionelleren Autos haben jedes Szenario simuliert, bevor wir zum ersten Rennen angetreten sind. Aber das ist heute nicht mehr möglich.»
«Bei diesen 2026er Autos gibt es immer noch zahlreiche unbekannte Szenarien, wie zum Beispiel Safety Car-Restarts oder ähnliche Situationen, die man nicht schlüssig durchspielen kann und die uns vielleicht überraschen werden. Darauf freue ich mich.»
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