Wer entscheidet über die Zukunft von Kimi Räikkönen?

Von Rob La Salle
Formel 1
Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen

Wieso der Lotus-Star 50 Werbe- und TV-Fachleute aus den USA verärgerte und was er über seine Fahrzeugwahl für die Saison 2014 sagt.

40 Fachkräfte einer Werbe-Agentur und ein gutes Dutzend TV-Spezialisten bestiegen vor kurzem einen Flieger und jetteten aus der USA zu einer kleinen Rennstrecke in England: Dort wollten sie einen neuen Werbespot für Rexona drehen – mit Kimi Räikkönen und seinem Lotus im Mittelpunkt. Was dann passierte, ist den Fachkräften bis heute nicht im Detail erklärt worden. Klar ist nur, dass Kimi nie aufgetaucht ist. Bald kursierte das Gerücht: Kimi sei von seinem Motocross-Zweirad gekippt und habe danach sehr wohl das Bedürfnis auf Körperpflegeprodukte gespürt, allerdings anderer Art. Kommentar von Lotus zu diesem Ablauf: kein Kommentar.

Viele sehen im Australien-GP-Sieger auch den kommenden Siegfahrer des Ungarn-GP. Kimi selber meint: «Es stimmt schon, generell läuft es bei uns besser, wenn es wärmer ist. Das war auch schon 2012 so und wir sind ja nun zu den Konstruktionen vom vergangenen Jahr zurückgekehrt. Aber du weisst trotzdem nie, was auf dich zukommt.»

In Sachen 2014 ist die Ausgangslage klarer: Red Bull Racing oder Lotus, das ist hier die Frage. Wie will Kimi diese Frage beantworten?

Kimi: «Das ganze Paket muss einfach stimmen, es muss sich für mich richtig anfühlen. Der Speed muss stimmen, die Ressourcen müssen da sein, das Umfeld muss passen. Aber eine Garantie gibt es nie. Die Entscheidung wäre leichter, wenn das Reglement stabil bliebe, bleibt es aber nicht. Wenn du dich als Fahrer beispielsweise auf 2014 für das Team mit dem falschen Motor entscheidest, kann deine Saison ziemlich zäh werden.»

Von daher wird es leicht: Sowohl Red Bull Racing als auch Lotus fahren den gleichen Renault-Motor.

Wenn es rein nach Leistungsvermögen geht, so stellt sich die Frage Räikkönen oder Ricciardo für Red Bull Racing doch überhaupt nicht.

Ein Mann aus dem engsten Umfeld des Finnen: «Kimi will für Red Bull Racing fahren. Ich frage ich eher – wollen dort wirklich alle Entscheidungsträger, dass er ins Team kommt?»

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