Katastrophe für Honda: Jake Dixon fällt nach Crash mit Knochenbrüchen aus
Honda-Werksfahrer Jake Dixon kam in der dritten Session der Superbike-WM-Tests auf Phillip Island am Dienstagmorgen lediglich elf Kurven weit, dann warf ihn seine CBR1000RR-R Fireblade ab.
Es gab kaum ein Jahr, in dem die Tests auf Phillip Island am Montag und Dienstag vor dem WM-Auftakt ohne Verletzte endeten. Im Vergleich zu den Vorjahren gibt es bislang aber wenig Stürze und fast alle gingen glimpflich aus.
Am Dienstagmorgen hatte Superbike-Rookie Stefano Manzi (GRT Yamaha) einen heftigen Abflug, der Italiener kam glücklicherweise ohne größere Blessuren davon.
Anders Honda-Werksfahrer Jake Dixon. Der Engländer war um 9.15 Uhr auf seiner Outlap, als er am Ausgang von Kurve 11 von seiner Honda geschleudert wurde. Die Erstdiagnose im Medical-Center an der Rennstrecke ergab, dass er sich das linke Handgelenk mehrfach gebrochen und den Ellbogen geprellt hat. Der 30-Jährige wird sich im Alfred Hospital in Melbourne weiteren Untersuchungen unterziehen und für das anstehende Rennwochenende ausfallen. Je nach Schwere der Verletzung ist auch die Teilnahme beim Europa-Auftakt in Portimao am letzten März-Wochenende in Gefahr.
Dass Honda für den WM-Auftakt einen Ersatzfahrer für Dixon aufbieten wird, ist unwahrscheinlich. Denn Testfahrer Tetsuta Nagashima ist bereits für den verletzten Somkiat Chantra im Einsatz, deshalb darf Ryan Vickers für das Honda-Testteam in Australien mit Wildcard dabei sein. Und Edeltester Jonathan Rea verspürt nach seinen heftigen Stürzen auf Phillip Island in den Jahren 2025 und 2024 mit der Yamaha keine gesteigerte Lust, dabei zu sein.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach