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Ken Roczen (Suzuki): In Seattle gleich doppelt Kickstart-Probleme

Nach dem Rennen in Seattle erklärte Ken Roczen (Suzuki) seine Probleme am Start zum ersten Vorlauf, als er beinahe stehenblieb, weil sein Motor unvermittelt ausging. Später folgte ein weiteres Drama.

Im Artikel erwähnt

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Die Szene ereignete sich am Start zum ersten 450er-Heatrace von Seattle. Ken Roczen stand an der linken Seite des Startgatters. Das 30-Sekunden-Board wurde gezeigt, die Uhr tickte runter und kurz vor dem Start ging plötzlich sein Motorrad aus. «Das Data Recording meinte, dass ich den Notausschalter gedrückt habe, aber das habe ich nicht. Das Bike ging einfach aus, kurz bevor das Gatter fiel. Zum Glück konnte ich es mit zwei Kicks wieder in Gang setzen.»

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Kens Motor sprang an und das Gatter fiel. Der Deutsche katapultierte sich zum Holeshot und gewann das Rennen. «So etwas habe ich tatsächlich auch noch nie erlebt», erklärte Roczen nach dem Rennen.

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Ken Roczen über die Attacke von Hunter Lawrence

Am Ende des Finales kam es dann zur viel diskutierten Kollision mit Hunter Lawrence, die 'Kickstart Kenny' das mögliche Podium und viele Punkte kostete. «Eigentlich konnte ich es nicht glauben, was da passiert ist», meint Roczen. «Es war der größte anzunehmende Albtraum für uns, am Boden zu liegen und so viel Zeit zu verlieren. Ich kann mir das nur als kompletten Aussetzer von ihm erklären, denn normalerweise tut er sowas nicht. Er kam auch nach dem Rennen zu mir, um sich zu entschuldigen. Ehrlich gesagt, habe ich dazu keine Meinung und ich muss mir die Szene auch nicht nochmal anschauen. Er macht sowas normalerweise nicht und deshalb bin ich auch nicht sauer. Natürlich war es ein herber Rückschlag, denn ich wäre sonst Dritter oder Vierter geworden, das hat er selbst ja auch zugegeben.»

Ich kann mir das nur als kompletten Aussetzer von ihm erklären.

Ken Roczen

Ken Roczen selbstkritisch

Auch wenn die Kollision und der Sturz klar auf die Kappe von Lawrence gingen, zeigte sich Ken auch selbstkritisch: «Am Ende hatte ich ein paar schlechte Runden und dann ist mir auch noch ein großer Fehler vor dem Waschbrett unterlaufen. Ich konnte den Doppelsprung nicht nehmen und bin mit dem Kopf voll auf den Lenker gekracht, sodass meine Brille total verrutscht ist. Ich habe in wenigen Runden sehr viel Zeit verloren und ihm [Hunter Lawrence] somit erlaubt, immer näher an mich heranzukommen. Das war am Ende sicher auch mein Fehler.» Roczen musste nach dem Crash auf Platz 10 Schadensbegrenzung betreiben. Bis Ken seine Suzuki wieder per Kickstarter in Gang setzen konnte, war er auf Platz 9 zurückgefallen. Das Antreten des heißen Motors kostete am Ende nicht nur Zeit, sondern auch Energie. Die Suzuki ist das einzige Motorrad im Feld, das keinen Elektro-Starter hat.

Mehr Enduro als Supercross

In Seattle klagten viele Fahrer über die Strecke, die nach den Regenfällen der Vortage sehr weich und ausgefahren war. «Als Eli [Tomac] noch auf Platz 2 war, kam ich der Spitze immer näher. Der Kurs hat sich aber im Rennen so stark verändert, dass es streckenweise eher Enduro als Supercross war. Nachdem Eli dann an Cooper vorbei ging, kam ich auch wieder näher, aber er konnte sich dann wieder etwas lösen.»

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Meisterschaftschancen bleiben dennoch intakt

Trotz des Crashes und dem Verlust von (je nach Ausgang) 9 oder 11 Punkten, bleiben Kens Titelchancen mit 11 Punkten Rückstand zur Spitze auf Platz 3 intakt, denn es werden noch 11 Rennen ausgetragen. Die Saison hat noch nicht einmal Halbzeit, aber Rückschläge wie den in Seattle braucht der Thüringer definitiv nicht nochmal.

450 Ergebnis Seattle:

  1. Eli Tomac (USA), KTM

  2. Cooper Webb (USA), Yamaha

  3. Justin Cooper (USA), Yamaha

  4. Hunter Lawrence (AUS), Honda

  5. Chase Sexton (USA), Kawasaki

  6. Malcolm Stewart (USA), Husqvarna

  7. Aaron Plessinger (USA), KTM

  8. Joey Savatgy (USA), Honda

  9. Dylan Ferrandis (F), Ducati

  10. Ken Roczen (D), Suzuki

Meisterschaftsstand nach Event 6 von 17:

  1. Hunter Lawrence (AUS), Honda, 124

  2. Eli Tomac (USA), KTM, 123 (-1)

  3. Ken Roczen (D), Suzuki, 113 (-11)

  4. Cooper Webb (USA), Yamaha, 113 (-11)

  5. Chase Sexton (USA), Kawasaki, 106 (-18)

  6. Justin Cooper (USA), Yamaha, 95 (-29)

  7. Jason Anderson (USA), Suzuki, 83 (-41)

  8. Joey Savatgy (USA), Honda, 80 (-44)

  9. Dylan Ferrandis (F), Ducati, 75 (-49)

  10. Jorge Prado (E), KTM, 73 (-51)

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