Michael Schumacher: Was führte zum schlimmen Unfall?

Von Mathias Brunner
Formel 1
Rennidol Michael Schumacher kämpft in der Uniklinik von Grenoble um sein Leben. Noch ist unklar, was genau beim Skiunfall zur schweren Kopfverletzung geführt hat.

Christophe Gernigon-Lecomte, Direktor von Méribel-Tourismus, und seine Kollegen werben damit, dass ihr Skigebiet in den französischen Alpen mit 600 Pistenkilometer und 80 Liften das grösste der Welt sei. Hier kam es gestern unterhalb des 2738 Meter hohen Berges «Saulire» zum schweren Skiunfall von Michael Schumacher.

Während der siebenfache Formel-1-Champion in der Universitätsklinik von Grenoble in kritischem Zustand im künstlichen Koma liegt, bleibt vorderhand unklar, was genau gestern Sonntag-Mittag kurz nach 11.00 Uhr zwischen den beiden Skipisten «chamois» (rot) und «biche» (blau) im Tiefschnee passiert ist.

Fest steht nur: Die französischen Rettungskräfte haben schnell und effizient reagiert. Wenige Minuten nach dem Unfall von Michael Schumacher waren die ersten beiden Spezialisten vor Ort, sie alarmierten umgehend den Rettungs-Heli. Keine Stunde nach dem Unfall (kurz vor 12.00 Uhr) wurde Schumacher bereits im Krankenhaus von Albertville-Moutiers untersucht, von dort wurde er eine weitere Stunde später in die Uniklinik von Grenoble verlegt.

In der Nacht hatte es geschneit, der Unfallort liegt über der Baumgrenze. Bei solchen Bedingungen sind unter der Schneedecke lauernde Felsen nicht zu sehen, auch nicht für einen so exzellenten Skifahrer wie Michael Schumacher.

Durchaus denkbar, dass der frühere Rennfahrer von einem solchen Felsen zu Fall gebracht wurde und sich dann an einem weiteren die schwere Kopfverletzung zuzog.

Die örtliche Polizei spricht von einem «technischen Fehler». Es wird aber nicht präzisiert, worum es sich dabei handelt. Ist vielleicht ein Ski gebrochen? War die Bindung nicht ideal eingestellt und ging auf?

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Um 11.00 Uhr heute Montagmorgen wird in Grenoble im Rahmen einer Pressekonferenz mehr über den Gesundheitszustand von Michael Schumacher verlautbart.

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