Lewis Hamilton: Gegen Nico Rosberg im Nachteil?

Von Mathias Brunner
Formel 1
Lewis Hamilton mit seinem Silberpfeil

Lewis Hamilton mit seinem Silberpfeil

Der Engländer hadert damit, dass ein Motordefekt seine Rennsimulation verhindert hat. Morgen soll es regnen, am Sonntag wieder trocken sein. Ist Hamilton schon im Hintertreffen?

Mit dem fallenden Öldruck an seiner Mercedes-Antriebseinheit kollabierte auch Lewis Hamiltons Absicht, eine Rennsimulation zu fahren. Die Dauerläufe am Freitag sind ganz wichtig im Hinblick auf ein Rennen – es geht um die Fahrzeugbalance mit vollen Tanks, es geht um Spritverbrauch, es geht um Tests in Sachen Reifenverschleiss. Das alles konnte sich der Brite abschminken.

«Könnte durchaus sein, dass mir das noch auf den Kopf fallen wird», mutmasst der Formel-1-Champion von 2008. «Ich kann mich gegen solche Defekte nicht wehren, aber wir können eine Menge daraus lernen. Heute hat mich der Schaden rund 20 Runden gekostet, und ich weiss noch nicht, wie sich der Wagen mit vollen Tanks anfühlt.»

Normalerweise versucht ein Fahrer in solchen Fällen, die Volltanktests am Samstagmorgen nachzuholen, aber das wird wenig hilfreich sein, sollte sich die Wetterprognose bewahrheiten und es wird regnen.

Mercedes-Technikchef Paddy Lowe: «Wir sind noch daran, den Schaden am Motor von Lewis zu analysieren. Was den reinen Motoreinsatz angeht, ist das wenig problematisch, weil er ohnehin morgen ein anderes Aggregat erhalten hätte. Allerdings hat ihm der Defekt den Test mit vollen Tanks vereitelt, und das ist schade.»

Lewis Hamilton ergänzt: «Ich tappe im Dunkeln, wie lange es dauert, bis die Reifen zu überhitzen beginnen, wie sich die Vorder- und die Hinterreifen verhalten, wo ich die Bremspunkte setzen muss, wie die besten Differenzial-Einstellungen sind. Aber ich bin Profi und muss damit leben.»

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