Schumi: Comeback bleibt drin

Von Peter Hesseler
Formel 1
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Michael Schumacher könnte nach seiner verletzungsbedingten Valencia-Absage durchaus zu einem späteren Zeitpunkt in den GP-Sport zurückkehren, sagt sein Manager.

Schumis Absage ist womöglich nicht endgültig.

Der siebenmalige Weltmeister, der kurz nach dem Unfall von Felipe Massa in Budapest seine Bereitschaft zum Einspringen anstelle des Brasilianers bei Ferrari bekundet hatte und dann wegen einer alten Nackenverletzung absagen musste, könnte nun zu einem späteren Zeitpunkt ein Formel-1-Comeback feiern.

Sein Manager Willy Weber, der dieses Unterfangen anfangs rundweg ausgeschlossen hatte, sagt nun gegenüber SPORT-BILD-Online zu dieser Theorie: «Warum nicht? Michael kann nun in Ruhe und ohne Druck an seiner Fitness arbeiten. Dann sehen wir weiter.»

Dazu passt, dass Michael Schumacher seinem Vater Rolf offenbar nach seinem schweren Motorradcrash im Februar in Spanien zugesichert hat, keine Motorradrennen mehr zu bestreiten. Schumi hatte vor, dieses Jahr in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft Rennen zu fahren, bevor er sich in Cartagena einen Nackenwirbel brach.

Nun ist er also, sortlich betrachtet, beschäftigungslos. Für einen Wettkämpfer, der er nunmal ist, wie er selbst sagt, muss das eine schwer erträgliche Perspektive sein.

Schumachers Medienberaterin Sabine Kehm, die auch das für Valencia avisierte Comeback realistisch und positiv eingeschätzt hatte, sagt: «Ich glaube nicht, dass er sehr bald (Auto-) Rennen fahren wird, aber Michael möchte das nicht rundweg ausschliessen.»

Warum auch. Schliesslich verkündete der 91fache GP-Sieger während seiner Vorbereitung auf den Europa-GP in Valencia, er sei nun «zurück im Leben.»

Man darf nach dem kurzen Hype um Schmi davon ausgehen, dass Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone hinter den Kulissen hart daran arbeitet, Schumacher in sein Geschäft zurück zu holen. Und damit ins richtige Leben.

Felipe Massa macht nach seiner Stirnverletzung indes derart rapide Fortschritte, dass er noch diese Saison ins Cockpit zurückkehren könnte.

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