Jenson Button (McLaren-Honda): «30 Runden Schrecken»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Jenson Button vor Nico Hülkenberg

Jenson Button vor Nico Hülkenberg

Der Spanien-GP hätte für McLaren-Honda der grosse Schritt nach vorne werden sollen. Statt dessen erlebten die Weltmeister Jenson Button und Fernando Alonso viele Schreckmomente.

An Adrenalin mangelte es den zwei McLaren-Honda-Fahrern nicht: Fernando Alonso hätte wegen eines Bremsproblems fast den Mann am Wagenheber über den Haufen gefahren, Jenson Button kämpfte mit einem unberechenbaren Fahrzeug. Der Brite sagt nach seiner merkwürdigen Fahrt auf Rang 16: «Die ersten dreissig Runden waren ein einziger, anhaltener Schrecken, die schlimmsten 30 Runden meines Lebens. Nicht nur, dass der Wagen untersteuerte. Sobald ich das Gas berühte, drehten die Hinterräder unkontrolliert durch und zwar in jedem Tempo. So etwas habe ich überhaupt noch nie erlebt. Ich habe nicht die geringste Ahnung, was das gewesen sein könnte. Bei langsamen Tempo kommst du einfach nicht vorwärts, das ist zwar ärgerlich, aber nicht weiter tragisch, aber wenn das in schnellen Kurven passiert, ist das wirklich beängstigend.»

«Das Auto fühlte sich seltsam aus. Wenn das ab jetzt der Normalzustand ist, dann müssen wir uns keine Hoffnungen auf baldige WM-Punkte machen. Ich kann nur hoffen, dass dies ein Ausreisser war. Dabei war ich mit dem Wagen im Training recht happy, die Dauerläufe am Freitag waren gut. Aber im Rennen war es, als hätte man einen Kippschalter umgelegt.»

«Ich habe im Rennen viel mit meinen Jungs gesprochen, und wir haben an Bord alles Mögliche verstellt. In der zweiten Rennhälfte wurde es ein wenig besser, aber nicht viel. Zu allem Übel funktionierte auch meine Trinkflasche nicht. Wir müssen uns nun die Daten in aller Ruhe anschauen. Wow, das war wirklich schlimm. Einer meiner schlimmsten Grands Prix. Das Heck fühlte sich an, als wäre es überhaupt nicht mit dem Rest des Wagens verbunden. Spass macht so etwas jedenfalls nicht.»

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