Mosley rechnet ab

Von Peter Hesseler
Max Mosley

Max Mosley

Der ehemalige FIA-Präsident lamentiert über die Rückzüge von Toyota und BMW aus dem GP-Sport und macht vor allem Ferrari dafür verantwortlich.

Die Stimme aus dem Ruhestand verrät Unerwartetes: «Der Verlust von BMW und Toyota ist traurig, weil unnötig», erklärt der ehemalige Automobil-Präsident Max Mosley zum Ausscheiden der beiden renommierten Hersteller GP-Sport.

Mosley schiebt den Verlust dem Umstand zu, dass die Teams die von der FIA unter seiner Regentschaft verfochtene Budgetobergrenze (von 45 Mio Euro pro Jahr) umgangen hätten. Nun sei es an der Zeit, erneut darüber nachzudenken, mögliocherweise unter einem anderen Arbeitstitel. Hauptsache sei ein Sparerfolg.

Der Brite sagt: «Ohne die von uns betriebenen Einsparbeschlüsse wären keine neuen Teams hinzugekommen. Dann hätten wir jetzt die reale Aussicht auf ein Feld mit 12 oder 14 Autos. Der Verlust der genannten Hersteller hätte sehr wahrcheinlich verhindert werden können, wenn die Teamvereinigung FOTA die Budgetobergrenze akzeptiert hätte.»

Mosley machte vor allem das Veto Ferraris als Grund des Scheiterns dieses Plans verantwortlich.

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