Stoffel Vandoorne: Geduldsprobe bei McLaren

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Stoffel Vandoorne: «McLaren ist natürlich meine erste Wahl»

Stoffel Vandoorne: «McLaren ist natürlich meine erste Wahl»

Formel-1-Talent Stoffel Vandoorne hofft auf eine baldige Entscheidung von McLaren-Honda hinsichtlich der Fahrerpaarung für 2017, gesteht aber auch, dass keine Deadline dafür ausgemacht wurde.

Dass Stoffel Vandoorne auch unter den vielversprechendsten Formelsport-Piloten ein ganz besonderes Talent ist, dürfte mittlerweile auch dem Letzten klar geworden sein. Der McLaren-Honda-Junior, der 2015 in seinem zweiten GP2-Jahr den Titel eroberte nachdem er sein Debüt-Jahr als Gesamtzweiter abgeschlossen hatte, holte schon bei seinem ersten GP-Einsatz Punkte.

Der junge Belgier durfte als dritter Mann von McLaren-Honda beim zweiten Saisonlauf in Bahrain für den verletzten Champion Fernando Alonso einspringen und überzeugte in der Folge nicht nur mit schönen Duellen gegen Force India-Haudegen Sergio Pérez und die Williams-Piloten Felipe Massa und Valtteri Bottas. Er holte auch die ersten Punkte für den zweitältesten Formel-1-Rennstall der Welt.

Damit hat der 24-Jährige zwar sein Talent unter Beweis gestellt, doch ob er bei McLaren-Honda im nächsten Jahr zum Zug kommen wird, steht noch in den Sternen. Im Interview mit «F1i.com» verrät er: «Ich weiss nicht, wann die Entscheidung gefällt wird. Ich stehe in ständigem Kontakt zu Ron (Dennis, Anm.) und Eric (Boullier, Anm.), sowohl am Rennplatz, wenn ich dabei bin, als auch im Werk. Ich gebe mein Bestes.»

Vandoorne gesteht auch, dass keine Deadline für die Entscheidung vereinbart wurde: «Vielleicht hat es ein bisschen geholfen, dass ich in Bahrain das Rennen bestreiten durfte, doch derzeit ist noch nichts entschieden. Mir ist es natürlich lieber, wir wissen eher früher als später Bescheid, wie es weitergehen wird.»

Trotzdem bleibt der Rennfahrer aus Kortrijk zuversichtlich und betont, dass es durchaus «andere Möglichkeiten» gäbe, sollte McLaren-Honda sich dazu entschliessen, den schnellen Nachwuchspiloten nicht in ein Stammcockpit zu befördern. «Ich bin sehr zuversichtlich, was meine Chancen im nächsten Jahr angeht.»

Zum Schluss erklärt der Nachwuchspilot, der in diesem Jahr neben seiner Rolle als McLaren-Reservist auch in der japanischen Super Formula antritt: «Ich habe einen Vertrag mit McLaren und ich gehöre nun schon sehr lange zu diesem Team. Deshalb ist McLaren natürlich meine erste Wahl. Aber sollte das aus irgendeinem Grund nicht klappen, dann gibt es auch anderswo Möglichkeiten.»

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