Nico Hülkenberg (Force India): Rosberg überrumpelt

Von Mathias Brunner
Formel 1
Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg

​Ein Formel-1-Pilot fährt nicht jeden Tag an WM-Leader Nico Rosberg vorbei, als wäre der Silberpfeil auf den Asphalt geleimt: Nico Hülkenberg sichert Force India WM-Zwischenrang 5.

Klar stand nach diesem Monaco-GP neben Sieger Lewis Hamilton oder Pechvogel Daniel Ricciardo «Herr Reifenflüsterer» Sergio Pérez im Mittelpunkt des Interesses. Dabei ging beinahe ein wenig unter, dass Nico Hülkenberg mit seinem Überraschungsangriff auf den letzten Metern des Rennens auf Nico Rosberg seinem Team Force India WM-Zwischenrang 5 sichergestellt hat.

Aber Nico wäre nicht Hülkenberg, wäre er mit diesem Ergebnis happy. Denn der Deutsche weiss: Da wäre mehr drin gewesen als Rang 6.

Nico sagt: «Letztlich war das Rennen für mich eine Enttäuschung. Das Timing für meinen ersten Stopp war falsch, ich kam nach dem Reifenwechsel mitten in den Stossverkehr von Monte Carlo. Das hat mein Rennen ruiniert, denn nun steckte ich da hinten fest.»

«Das ist frustierend, denn ich war Fünftschnellster im Training, und ich hatte den Speed, um heute aufs Siegerpodest zu fahren. Ich muss diese bittere Pille schlucken, das ist eben auch Monaco.»
«Immerhin konnte ich kurz vor Schluss noch Rosberg schnappen, weil ich beim Beschleunigen aus der letzten Kurve heraus die bessere Traktion hatte.»

Bob Fernley, der stellvertretende Teamchef von Force India: «Wir wollten früh auf Intermediates wechseln, aber dann blieben wir hinter Massa hängen. Ich verstehe, dass das für Hülkenberg sehr enttäuschend ist. Aber unser kraftvollster Eindruck bleibt, dass wir unser bestes Ergebnis in Monaco eingefahren haben und nun wieder auf dem fünften Platz in der Markenwertung liegen.»

Nochmals Nico: «Ich lag easy auf Rang 3 und fühlte mich auf den Regenreifen wohl. Dann kann der Funkspruch, dass ich mir Intermediates abholen solle. Als ich wieder auf die Bahn zurück kam, steckte ich hinter Massa und Vettel fest. Wir haben die Chance auf einen Podestplatz in den Sand gesetzt.»

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