Fernando Alonso (McLaren): «Respekt für Randsteine»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Fernando Alonso überholt Esteban Gutiérrez

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​Formel-1-Star Fernando hat am ersten Tag auf dem Red Bull Ring über einiges gestaunt – über das Wetter, über den neuen Asphalt, über die Randsteine.

Der zweifache Formel-1-Champion Fernando Alonso hatte vor dem Österreich-GP-Wochenende in der Steiermark angekündigt – wir würden ein McLaren-Honda erleben, das konkurrenzfähiger sein werde als in Montreal und Baku. Weil, so die Argumentation des Spaniers, McLaren die Stärken ihres Chassis auf dem Red Bull Ring eher ausspielen könne. Nur: Davon ist bislang noch reichlich wenig zu sehen. Eigentlich liegen die McLaren ungefähr dort, wo sie immer liegen, so um Rang 10 herum.

Fernando sagt: «Zunächst einmal bin ich Fan der neuen Pistenoberfläche, sie ist sehr glatt. Der neue Belag bietet auch reichlich Grip. Es kam mir gerade recht, dass es heftig geregnet hat. Noch weiss keiner von uns, wo das am Samstag und Sonntag vom Wetter her hingeht, also kann es nicht schaden, so viel Erfahrung mit verschiedenen Pistenzuständen als möglich zu sammeln. Ich konnte nicht glauben, wie schnell die Bahn nach dem Regen abgetrocknet hat. Nach nur einer halben Stunde konnten wir schon wieder mit Trockenreifen auf die Bahn.»

«Wir haben einige neuen Teile ausprobiert, einige haben sich bewährt, andere brauchen noch mehr Arbeit. Wenn wir morgen alle Puzzleteilchen richtig zusammensetzen, dann sollten wir nicht so schlecht aussehen.»

Zum Aufreger Randsteine sagt Fernando: «Ja, die Kerbs sind hoch. Aber sie sind ja aus einem guten Grund dort. Wenn an ihrer Stelle eine Mauer stehen würde, dann würden die Piloten sie mehr respektieren.»

Jenson Button sagt: «Wir haben alle drei Slick-Typen ausprobiert, und für mich steht noch nicht fest, welche Reifenkombination fürs Rennen die beste sein wird. Mischverhältnisse wären mir recht – wir gehörten auf Intermediate-Reifen zu den schnellsten Autos! Falls das Wetter wirklich ein wenig verrückt spielt, müssen wir es schaffen, diese Chance zu nutzen.»

McLaren-Teamchef Eric Boullier: «Wir wussten, was sich da am Himmel zusammenbraut, also haben wir unser Programm umgestellt. Ich musste dann schon staunen, welche Wassermassen da herunterkamen. Der Regen hat verhindert, dass wir die üblichen Dauerläufe fahren konnten. Also haben wir etwas mehr Arbeit fürs dritte freie Training. Die Piloten sind mit der Balance des Autos zufrieden, aber wenn wir unter die besten Zehn vorstossen wollen, haben wir noch reichlich Arbeit vor uns.»

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