Ferrari-Ass Kimi Räikkönen: «Glauben weiter an Siege»

Von Otto Zuber
Formel 1
Kimi Räikkönen: «Wir denken nicht ans Aufgeben»

Kimi Räikkönen: «Wir denken nicht ans Aufgeben»

Kampfansage von Ferrari-Star Kimi Räikkönen: Der 36-jährige Finne, der im Rahmen des GP-Wochenendes von Silverstone seine Vertragsverlängerung mit Ferrari bestätigt hat, gibt sich nach dem zweiten Testtag siegessicher.

Dass die Zeitentabelle der Formel-1-Tests mit Vorsicht zu geniessen sind, liegt auf der Hand. Schliesslich absolvieren die Teams und Fahrer jeweils unterschiedliche Programme und sind wahlweise mit viel oder wenig Sprit an Bord unterwegs. Der Vergleich der Rundenzeiten wird dadurch stark erschwert.

Dennoch dürfte die Test-Bestzeit von Kimi Räikkönen auf dem Silverstone Circuit Balsam für die geschundene Ferrari-Seele gewesen sein. Denn am vorangegangenen Rennwochenende kämpfte die Scuderia mit rätselhaften Getriebeproblemen und den schwierigen Bedingungen.

«Das war ein Rennen, bei dem die Performance nicht stimmte», fasste Zugpferd Sebastian Vettel nach dem zehnten WM-Lauf zusammen, den er auf dem neunten Platz beendet hatte. Räikkönen schaffte es immerhin auf Platz 5, kam aber mehr als eine Minute hinter dem Sieger Lewis Hamilton ins Ziel.

Umso grösser war die Freude über die Bestzeit von Räikkönen, der am zweiten Tag das Steuer des SF16-H von Testfahrer Charles Leclerc übernehmen durfte. Der Finne konzentrierte sich bei seinen Ausfahrten auf die Abstimmungsarbeit, aerodynamische Tests und kürzere Ausfahrten. Die schnellste Runde über 1:30,665 min drehte er am Nachmittag auf der weichen Reifenmischung.

Hinterher erklärte der Iceman gewohnt trocken: «Das war ein normaler Testtag, an dem wir verschiedene Sachen ausprobiert haben. Wir haben versucht, ein paar gute Kniffe zu finden. Natürlich sind die Erwartungen hoch, als Team wollen wir immer mehr erreichen.»

Kämpferisch fügte Räikkönen, der in Silverstone seine Vertragsverlängerung mit Ferrari für die Saison 2017 bestätigt hatte, an: «So ist Ferrari! Wir wollen immer gewinnen und arbeiten hart daran. Mal schauen, was kommt. Wir glauben immer noch Siege und denken nicht ans Aufgeben!»

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