So stellt sich die ADAC GT4 Germany für 2020 auf

Von Martina Müller
ADAC GT4 Germany
Der KTM X-Bow GT4 von True Racing hat 2019 ein Rennen in der ADAC GT4 Germany gewonnen

Der KTM X-Bow GT4 von True Racing hat 2019 ein Rennen in der ADAC GT4 Germany gewonnen

Die GT-Serie des ADAC hat den Kalender für die Saison 2020 verkündet. Wieder gibt es sechs Events mit insgesamt zwölf Läufen. Auch am Red Bull Ring wird wieder Station gemacht. Neu ist der Pole-Position-Award.

Die ADAC GT4 Germany hat in der Saison 2019 ihre Premiere erlebt und mit tollem Motorsport begeistert. Am Ende ging der Titel an Mads Siljehaug und Eike Angermayr, die einen der wenigen KTM X-Bow GT4 (Team Felbermayr-Reiter) pilotierten. An den sechs Rennwochenenden nahmen jeweils über 20 Fahrzeuge teil, was für die erste Saison der Serie eine bemerkenswerte Zahl ist. Auf diesem Erfolg möchte der ADAC für 2020 nun aufbauen und hat folglich nur geringe Anpassungen für die kommende Spielzeit eingeplant.

Gleich bleibt die Anzahl der Rennwochenenden. Und auch alle in der Saison 2019 besuchten Rennstrecken stehen wieder auf dem Programm. Lediglich eine Änderungen der Reihenfolge findet im Sommer statt, wenn der Nürburgring vor den Termin in Zandvoort rutscht. 2019 war es noch genau umgekehrt, als zuerst in den Niederlanden Station gemacht wurde.

Der Saisonstart findet vom 24. bis 26. April 2020 in der Motorsport Arena Oschersleben statt. Nach dem Auftakt in der Magdeburger Börde steht vom 5. bis 7. Juni 2020 beim Gastspiel auf dem Red Bull Ring in Österreich bereits der erste Auslandsauftritt auf der Agenda. Weiter geht es vom 14. bis 16. August 2020 auf dem Nürburgring. Und gleich am folgenden Wochenende steht vom 21. bis 23. August 2020 der zweite Auslandsauftritt auf dem Circuit Zandvoort an. Die entscheidende Phase des Titelkampfs wird vom 18. bis 20. September 2020 auf dem Hockenheimring eingeläutet. Das Saisonfinale steigt schließlich vom 2. bis 4. Oktober 2020 auf dem Sachsenring.

Weiterhin wird die ADAC GT4 Germany pro Wochenende zwei Rennen austragen. Pro startendem Fahrzeug treten zwei Piloten an. Zur Rennmitte findet ein Fahrerwechsel statt. Damit orientiert sich die Serie am bewährten Konzept des internationalen GT-Sports. Erlaubt sind Fahrer, die vom Weltverband FIA mit der Einstufung Silber oder Bronze versehen sind.

Neben der Fahrer- und Team-Meisterschaft wird es 2020 auch wieder eine Junior-Wertung geben. Hier sind alle Piloten punktberechtigt, die 20 Jahre oder jünger sind. Die Trophy-Wertung ist für für Gentlemen-Fahrer gedacht, die den FIA-Status Bronze besitzen und 35 Jahre oder alter sind. Neu ist der Pole-Position-Award, der nach den jeweiligen Qualifyings vergeben wird. Dieser wird die Hatz um die Startplätze noch spannender machen.

In Bezug auf die Balance of Performance baut der ADAC weiterhin auf die SRO. Die Stéphane Ratel Organisation ist bekanntlich der Rechteinhaber des kompletten GT4-Konzepts. Somit kann bei der Einstufung auf Daten von etlichen weltweiten GT4-Serien zurückgegriffen werden, was einen bestmöglichen fairen Wettbewerb zur Folge hat. Die SRO kümmert sich beispielsweise auch um die BoP des ADAC GT Masters, dem großen Bruder der ADAC GT4 Germany für GT3-Fahrzeuge. Hier geht es zum Kalender 2020 der ADAC GT4 Germany.

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