Werner Daemen (BMW): «Ich bin gegen Teamorder»

Von Esther Babel
IDM Superbike
Der Weg zum Titel in der IDM Superbike ist noch weit. Im belgischen Zolder stehen aktuell erst die Läufe 5 und 6 an. 16 sind es insgesamt. Aber was macht ein Teamchef mit zwei Eisen im IDM-Feuer.

Es gewinnt mal der eine, und mal der andere. Auch das Abo auf die Pole-Position wird regelmäßig verlängert. Werner Daemen vom Team alpha Racing-Van Zon-BMW hat ein Luxusproblem, denn zu feiern gibt es beim Team mit den Piloten Julian Puffe und Ilya Mikhalchik eigentlich immer was. Puffe liegt vor den Rennen in Zolder in der Tabelle mit dem Franzosen Erwan Nigon gleichauf auf Rang 1. Mikhalchik rangiert knapp dahinter.

Vorlieben hat Daemen keine. Hauptsache einer seiner Schützlinge wird Meister. «Ich bin gegen Teamorder», erklärte er dann auch im IDM-Paddock-Talk von Oschersleben. Mit einer winzigen Einschränkung. «Wenn im letzten Rennen der Saison einem Fahrer nur noch ein Punkt fehlt, sollte man vielleicht keine dummen Sachen machen.»

Im Vorjahr hatte noch Mikhalchik öfters die Oberhand. Widerstand bis zum Schluss leistete 2018 neben Puffe nur noch Bastien Mackels, der dann Vizemeister wurde. Puffe blieb der dritte Rang. Doch Puffe hat über den Winter Schwung geholt und konnte den Ukrainer inzwischen auch schon im direkten Vergleich auf der Strecke besiegen. «Letztes Jahr ging das auch bis fast zum Finale durch», erklärte Daemen auf die teaminterne Rivalität angesprochen. «Es gab bis zum Schluss keine Absprachen. Wenn es um den letzten Punkt im letzen Rennen geht, meinetwegen. Mir ist es wichtig, dass sie fair fahren.»

Die Rennen am Sonntag in Zolder geht für die beiden BMW-Piloten von den Startplätzen 1 und 2 los. Mikhalchik hatte sich in seiner vorletzten Runde des Qualifyings noch die Bestzeit geschnappt und seinen Kollegen Puffe auf Rang 2 verwiesen.

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