Kevin Wahr (Yamaha) übernimmt SSP600-Kommando

Von Esther Babel
IDM Supersport 600

Der Yamaha-Pilot vom Team Romero gilt als Titelfavorit in der IDM Supersport 600. Doch seine Kollegen haben nicht vor, ihm diesen Weg leicht zu machen. Pirelli und WP neuer Ausrüster.

Nachdem es mit dem Titel in der IDM Supersport 600 im Vorjahr nichts wurde, haben sich Kevin Wahr und Techniker Diego Romero, dieser musste dafür seinen Renteneintritt nochmals nach hinten verschieben, für die Saison 2018 nochmals aufgerafft, um erneut den Titel ins Visier zu nehmen. Doch auch die jungen Wilden haben inzwischen dazugelernt und Wahr bekam beim Auftakt in Oschersleben mehr als einmal Besuch von den Yamaha-Kollegen Max Enderlein und Marc Buchner.

Für die Fans auf den Tribünen gab es daher zwei spannende Rennen, wo bei letzterem der Sieger Kevin Wahr hieß. Von Startplatz 3 aus war er mit seiner Yamaha R6 ins Rennen gegangen. Im Vorjahr war das Gespann Romero-Wahr noch mit Reifenpartner Dunlop unterwegs. Nach den neuen Spielregeln für die IDM 2018 gibt es allerdings inzwischen nur noch Reifenhersteller Pirelli als Einheitslieferanten. Auch die Fahrwerkskomponenten von WP sind neu in der Romero-Yamaha.

Mit einem satten Vorsprung nahm Pole-Mann Max Enderlein die letzten Runden des ersten Rennens unter die Räder. Explosiver dagegen die Mischung Buchner, Wahr und Vasco van der Valk dahinter. Um sagenhafte 0,005 Sekunden verpasste Kevin Wahr den zweiten Platz und wurde Dritter. Gut zu tun hatte Wahr auch im zweiten Rennen. Doch der Yamaha-Mann liess sich nicht aus der Ruhe bringen und wehrte vor allem in einer wilden letzten Runde alle Angriffe ab und schnappte sich den Sieg und damit auch die Führung in der Gesamtwertung. Enderlein wollte sich noch in der letzten Kurve an Wahr vorbeizwängen, landete aber unsanft im Kies.

«Max hatte die bessere Pace als ich», erklärte Wahr nach dem Rennen gegenüber idm.de. «Während der letzten Tage war er eine halbe Sekunde schneller. Meine einzige Chance war, ihn aus dem Rhythmus zu bringen. Heute konnte ich ihn im zweiten Lauf bezwingen, sein Kontermanöver ging schief.»

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