Stange: IDM Führung verteidigt–Vorsprung geschrumpft

Von Esther Babel
IDM Supersport 600
Nach den IDM Superstock 600 Rennen von Assen ist Kawaski-Pilot Chris Stange weiter Gesamtführender. Doch die Konkurrenz hat aufgeholt. Bei den nächsten Rennen ist Angriff die Devise.

Auf dem TT Circuit im niederländischen Assen traf sich das Team von Emil Weber und Rolf Diener am vergangenen Wochenende zum elften und zwölften Rennen der Saison 2016. IDM Superstock 600 Fahrer Chris Stange konnte mit seiner Kawasaki Ende Juli auf dem Schleizer Dreieck weitere 36 Zähler seinem Meisterschaftskonto gutschreiben und führt die Gesamtwertung an. Auch nach dem Assen-Wochenende ist er weiter vorne. Doch die Konkurrenz kommt näher.

Christian Stange hat aus der Vergangenheit nicht die allerbesten Erinnerungen an die Strecke von Assen. «Doch ich war jetzt schon zum Testen und da lief es gut»,versicherte er nach Startplatz 3. «Mit der Kawasaki macht es mir hier auch echt Spaß. Die neue Streckenführung ist echt gut. Vor allem die letzte Schikane vor Start/Ziel macht vor allem im Trockenen einfach nur Spaß. Man merkt einfach, dass das hier ein GP-Strecke ist»

Zwei seiner Widersacher, Jonas Geitner und Maurice Ullrich, konnten am Rennen in den Niederlanden nicht teilnehmen. Doch Langeweile kam beim Sachsen nicht auf. «Ich war meist vor den beiden unterwegs», schildert er. «Für mich sind Bryan Schouten und Kevin Wahr auch sehr wichtig. Locker geht auch in der IDM Superstock 600 nichts. Wir kämpfen alle um den Titel.»

Das Rennen war für Stange und seine Kollegen früher beendet als geplant. Einsetzender Regen hatte die Strecke in eine rutschige Angelegenheit verwandelt und die Rennleitung entschied sich drei Runden vor Schluss, das Rennen aus Sicherheitsgründen abzubrechen. Da war Stange zwar schon wieder in Richtung Platz 2 unterwegs, doch bei Abbruch zählt die Runde vorher, was für den Kawasaki-Piloten Platz 4 bedeutete.

«Typisches Assen-Wetter eben», so Stanges Kommentar. «Die anderen waren mit etwas mehr Risiko unterwegs. An Bryan Schouten war ich schon wieder rangefahren. Aber ich wollte auf keinen Fall stürzen, denn es war wirklich extrem rutschig.»

In Lauf 2 ging Stange ebenfalls vorsichtig ans Werk und landete am Ende auf Platz 5. «Er hat die Führung in der Gesamtwertung verteidigt», fasste Teamleiter Evren Bischoff das Wochenende zusammen. «Aber um am Ende der Saison den Meistertitel zu holen, müssen wir uns bei den letzten beiden Veranstaltungen mehr ins Zeug legen. Assen war schon im Vorfeld nicht so das Lieblingsthema unseres Piloten. Dafür hat er’s gut gemacht. Aber jetzt heißt die Devise Angriff.»

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