Rene Gebetsroither: Motorschaden & Schulterluxation

Von Helmut Ohner
IOEM
Nach dem Sturz in Lauf 1 konnte Gebetsroither nicht am zweiten Rennen teilnehmen

Nach dem Sturz in Lauf 1 konnte Gebetsroither nicht am zweiten Rennen teilnehmen

Das Spielberg-Wochenende begann für Rene Gebetsroither mit einem Desaster und es endete auch in einem. Nach einem Sturz im ersten Rennen konnte der BMW-Pilot an Lauf 2 verletzungsbedingt nicht teilnehmen.

Gerade einmal zwei Runden dauerte das erste frei Training auf dem Red Bull für Rene Gebetsroither, dann quittierte der Motor seiner BMW S1000RR den Dienst. Anstatt weiter fleißig für das einzige Heimrennen der IOEM Superbike zu trainieren, musste in einer Nacht-und-Nebel-Aktion Ersatz von seinem Heimatort herangekarrt werden.

Bis zum Qualifikationstraining war das Motorrad wieder einsatzfähig. Obwohl er im Gegensatz zu seinen Rivalen nur wenige Runden auf dem 4,318 Kilometer MotoGP-Kurs gedreht hatte, fand sich der Oberösterreicher mit den nassen Bedingungen rasch zurecht und verlor als Trainingsfünfter auf den IOEM-Leader Julian Mayer nur eine halbe Sekunde.

Auch im samstägigen Rennen lief es für den EDV-Techniker lange Zeit prächtig. Von der sechsten bis zur verhängnisvollen elften Runde hielt er hinter dem späteren Sieger Thomas Berghammer (Suzuki), Julian Mayer (Yamaha) und Supersport-WM-Fahrer Thomas Gradinger (Honda) den vierten Rang. Dann wurde er wie Mayer Opfer einer Ölspur.

«Das Motorrad ist ohne Vorwarnung unter mir weggerutscht, dabei war ich noch gar nicht in Schräglage», erzählte der 36-jährige Oberösterreicher. «Ich habe mir beim Sturz die rechte Schulter ausgerenkt. Die Schmerzen waren am Sonntag noch dermaßen stark, dass an ein Rennen nicht zu denken war.»

Gebetsroither, der sich auf dem Weg zu seiner besten Platzierung in dieser Saison befand, fiel in der Meisterschaft an die achte Stelle zurück. «Schade, heute hätte ich kräftig punkten können, ich habe mich nämlich gut gefühlt. Jetzt muss ich mir überlegen, ob ich am Finale in Oschersleben teilnehme oder lieber das Geld für nächste Saison sparen soll.»

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