Die deutsche Bundesregierung hat beschlossen, das Mindestalter für dem Mopedführerschein AM von 16 auf 15 Jahre zu senken. Doch die Länder können an der bisherigen Regelung festhalten.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Begründet wird die Änderung von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) mit der Mobilitätsnotwendigkeit von Jugendlichen in ländlichen Gegenden, wo der öffentliche Verkehr wenig ausgebaut ist. Kategorie AM umfasst Motorräder und Roller mit maximal 50 ccm und einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h.
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Schon seit 2013 dürfen Jugendliche im Rahmen von Versuchen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Saches, Sachsen-Anhalt und Thüringen ab 15 Jahren Moped fahren. Die Resultate dieser Modellversuche, die noch bis April 2020 laufen, sind so positiv, dass sich die Bundesregierung noch vor Versuchsende entschloss, diese Altersanpassung vorzunehmen. Der Haken an der Regelung: Es bleibt des Bundesländern überlassen, ob sie das neue Mindestalter einführen wollen. Sollten das nicht alle tun, wird es wohl zu unübersichtlichen Situationen kommen. Mopedfahrer unter 16 Jahren wären in einen Bundesland legal unterwegs, fahren im Nachbarland jedoch ohne gültigen Führerschein ein Moped der Kategorie AM.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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