Morbidelli überrascht in Buriram: Platz 3 trotz Topspeed-Nachteil der GP25
VR46-Ducati-Pilot Franco Morbidelli glänzt zum MotoGP-Testauftakt in Buriram mit Rang 3. Im Vergleich mit den Ducati-GP26-Piloten ortet er aber einen klaren Topspeed-Nachteil.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Franco Morbidelli setzte am ersten MotoGP-Testtag in Buriram ein starkes Ausrufezeichen. Der VR46-Ducati-Pilot beendete den Auftakt auf Rang 3 und unterstrich damit seine Ambitionen für die neue Saison. Besonders bemerkenswert: Nur 0,189 Sekunden fehlten ihm auf Ducati-Markenkollege Alex Marquez – ein denkbar knapper Rückstand im dicht gedrängten Feld.
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Für seinen deutlichen Leistungssprung am Nachmittag hatte Morbidelli eine klare Begründung. Nachdem zuvor mit stark gebrauchten Reifen gearbeitet wurde, brachte der Wechsel auf frisches Material den erhofften Effekt. «Wir haben am Nachmittag stark gebrauchte Reifen verwendet. Deshalb konnten wir mit frischen Reifen einen sehr großen Schritt machen. Wir haben wirklich gut gearbeitet. Als wir dann einen neuen Reifen verwendeten, hatte ich ein richtig gutes Gefühl und verbesserte mich deutlich», schilderte der Italiener. Das bessere Gefühl für das Bike schlug sich unmittelbar in der Rundenzeit nieder.
Morbidelli staunt über den Topspeed der neuen Ducati GP26 Neben der eigenen Performance richtete Morbidelli den Blick auch auf die technischen Unterschiede innerhalb der Ducati-Flotte. Während seine Markenkollegen Marc Marquez, Francesco Bagnaia, Alex Marquez und Fabio Di Giannantonio bereits mit der neueren GP26 unterwegs sind, fährt er weiterhin die 2025er-Spezifikation.
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Vor allem auf den Geraden erkennt er Unterschiede. «Es ist die gleiche Story wie im letzten Jahr. In einigen Bereichen verlieren wir, in anderen nicht. Das neue Motorrad ist auf den Geraden ziemlich schnell. Das ist der größte Unterschied, den ich in den Datenaufzeichnungen sehen kann.» Einen klaren Topspeedvorteil der neuesten Version kann er also nicht leugnen, sieht aber zugleich Bereiche, in denen seine Maschine konkurrenzfähig bleibt.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
Am Samstag stand zunächst klassische Testarbeit im Vordergrund. «Wir haben verschiedene Abstimmungen probiert und versucht, das Setup an die Strecke und die verschiedenen Reifen anzupassen. Morgen werden wir verschiedene Teile probieren, darauf haben wir heute verzichtet.» Schritt für Schritt arbeitet sich das VR46-Team damit durch das Programm, ohne hektische Experimente. Die grundsätzliche Richtung stimmt für Morbidelli. Schon beim Test in Sepang habe sich das Motorrad gut angefühlt, und auch in Buriram sieht er eine positive Entwicklung. «Das Gefühl war bereits beim Sepang-Test gut. Hier ist das Gefühl auch ziemlich gut. Wir konnten uns verbessern. Zumindest habe ich den Eindruck», bemerkte der ehemalige Vizeweltmeister, der endlich wieder Rennen fahren will. «Ich bin ein Racer», betonte Morbidelli abschließend.
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