Racing Team Germany mit drei GP-Piloten

Von Wolfgang Wirth
Moto2
Vorne: Kornfeil, Tode und Koyama

Vorne: Kornfeil, Tode und Koyama

Mit den 125er-Piloten Tomoyoshi Koyama und Jakub Kornfeil sowie Moto2-Pilot Arne Tode geht das Racing Team Germany in der WM auf Punktejagd.

Auf dem Sachsenring wurde das Racing Team Germany von Dirk Heidolf mit zehn Piloten für die Saison 2010 vorgestellt.

In der Moto2-Weltmeisterschaft startet Arne Tode aus Glauchau auf einer Suter-MMX. In der Achtelliterklasse treten der Japaner Tomoyoshi Koyama sowie der Tscheche Jakub Kornfeil auf Aprilia RSW 125 an.

Tode, der bei den letzten IRTA-Tests in Valencia und Jerez Platz 23 belegte, hat klare Ziele für seine erste GP-Saison. «Ich habe schnell gesehen, dass hier mit einer anderen Elle gemessen wird als in der IDM. Aber ich bin überzeugt, dass ich in vielen Rennen in die Punkte fahren kann. Und das werde ich schaffen», so der Sachse.

Koyama, 2007 auf KTM Achtelliter-GP-Sieger in Barcelona, meinte zum Start in die WM: «Ich freue mich, in diesem Team fahren zu können und werde versuchen, oft die Top-10-Plätze anzusteuern.»

Teamkollege Jakub Kornfeil (16), 2009 Gesamtsieger im Red-Bull-Rookies-Cup, ergänzte: «Ich glaube, ich schaffe schnell den Umstieg von der KTM auf die Aprilia. Ich brauche aber noch ein paar Trainingsrunden.»

Teamchef Dirk Heidolf bemerkte zu den Chancen der beiden Schützlinge in der 125er-Klasse: «Tomoyoshi bringt Erfahrungen von über 70 GP-Einsätzen mit und konnte schon einen GP gewinnen. Er war achtmal auf dem Podium, hat aber noch nicht das ideale Gefühl für sein neues Motorrad bekommen. Jakub ist sehr aufgeschlossen und wird schnell viele Erfahrungen sammeln können. Er ist sehr ehrgeizig. Ich glaube, mit beiden Piloten werden wir ein gutes Jahr haben.»

Das Duo wird technisch von Jürgen Lingg (Kempten) betreut, der zwei Jahre an der Seite von Stefan Bradl in der 125er-WM geschraubt hat und sich freut, weiter im Zweitakt-Bereich arbeiten zu können. Der Koblenzer Dietmar Franzen sichert die Moto2-Technik bei Arne Tode; beide blicken auf viele Jahre erfolgreicher Arbeit in der IDM als G-Lab-Team zurück. Franzen: «Arne hat das Zeug, in der WM vorn mitfahren zu können.»

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