Mugello-GP mit Domi Aegerter – Tulovic wieder in EM

Von Günther Wiesinger
Nur zwei Rennen lang dauerte die bisherige Moto2-GP-Karriere von Lukas Tulovic, in Mugello muss er den Platz bei Kiefer wieder für Stammfahrer Domi Aegerter räumen. Aber der Teenager ist bereit für weitere GP-Einsätze.

Dominique Aegerter (27) wird rund fünf Wochen nach seinem Enduro-Unfall un der Operation des Beckenbruchs beim Mugello-GP (1. bis 3. Juni) ein Comeback auf der KTM des Kiefer Racing Teams versuchen.

«Wirt müssen aber noch abwarten, ob die Ärzte am Montag das Okay geben», erklärte Jochen Kiefer. «Ich habe Domi gesagt, er soll sich jetzt ganz auf seine Genesung konzentrieren.»

In Jerez und Le Mans wurde Aegerter durch den 17-jährigen Deutschen Lukas Tulovic vertreten. Der talentierte Moto2-EM-Pilot fuhr in Spanien mit 49,0 Sekunden Rückstand auf Platz 20 und zeigte auch in Frankreich auf dem ihm unbekannten Circuit Bugatti mit Platz 23 und 54,3 Sekunden Rückstand eine ansprechende Leistung. Tulovic ließ seine CEV Repsol-Moto2-EM-Ribapen Garzó und Cardelus jeweils hinter sich.

«Ich bin überzeugt, dass Lukas das Zeug hat, der nächste deutsche Moto2-WM-Stammfahrer zu werden», zeigte sich Teambesitzer Jochen Kiefer von dem Teenager beeindruckt, der in der EM an achter Stelle liegt und 2018 schon einen Podestplatz (3. Rang in Estoril) errungen hat.

Domi Aegerter, derzeit WM-Elfter mit 16 Punkten, hat bei den ersten drei WM-Läufen 2018 die Ränge 15, 8 und 9 herausgefahren und wäre am liebsten in Le Mans schon wieder auf seine KTM gestiegen.

Für Tulovic ist die GP-Laufbahn vorläufig unterbrochen, denn das Tech3-Team hat für Mugello wieder den spanischen EM-Piloten Hector Garzó (statt des verletzten Remy Gardner) aufgeboten. Und beim malaysischen SIC-Racing-Team fährt Niki Tuuli statt Fahmi Khairuddin.

«Lukas bestreitet am kommenden Wochenende die spanische Supersport-Meisterschaft. Dann hat er am Mugello-GP-Wochenende ein Weekend Pause, nachher folgt der CEV Moto2-EM-Lauf in Barcelona am 9./10. Juni», schilderte Tulovic-Manager Peter Bales im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.

«Im Moment sind alle Moto2-WM-Motorräder besetzt», ist sich Peter Bales bewusst. «Aber wenn uns ein Team wie tech3 braucht, wir sind bereit!»

Hector Garzó hat bei Tech3 in der WM bisher nicht überzeugt. Tulovic ist in der CEV-Repsol-Meisterschaft bei WIMU CNS-Teambesitzer Raúl Milan unter Vertrag – und dort Teamkollege von Hector Garzó. Das Material sind Tech3-Eigenbaumaschinen – wie in der WM. Tulovic kennt also das Bike, er müsste sich in der WM nur von Öhlins auf KYB (vormals Kayaba) umstellen.

Remy Gardner wird nach seinem Motocross-Unfall bis Assen oder Sachsenring außer Gefecht sein.

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