Miguel Oliveira (KTM/1.): «Ein spektakulärer Fight»

Von Sharleena Wirsing
Moto2
Lorenzo Baldassarri, Miguel Oliveira und Joan Mir

Lorenzo Baldassarri, Miguel Oliveira und Joan Mir

In Mugello sorgte Miguel Oliveira für den ersten Moto2-Sieg von KTM seit dem Saisonfinale 2017 in Valencia. Sein Red Bull KTM Ajo-Teamkollege Brad Binder erreichte Platz 6.

Miguel Oliveira erkämpfte in Mugello den ersten KTM-Sieg in der Moto2-Saison 2018. Es war sein erster Triumph seit dem Saisonfinale 2017 in Valencia. Nur 0,184 sec hinter Oliveira preschte Kalex-Pilot Lorenzo Baldassarri über die Ziellinie, mit dem sich der Portugiese einen erbitterten Kampf um den Sieg geliefert hatte.

Oliveira kämpfte sich von Startplatz 11 nach vorne. «Da ich so weit hinten losfahren musste, wusste ich, dass ich einen guten Start brauche. In der ersten Runde habe ich so stark wie möglich gepusht. Kurz darauf lag ich schon unter den Top-3. Pasini war sehr stark, aber ich erkannte, dass ich eine Chance auf den Sieg habe. Auch Baldassarri hatte eine großartige Pace, ich kämpfte bis zur letzten Runde gegen ihn. Es war ein sehr spaßiger und spektakulärer Fight. Ich bin sehr froh, nun den Sieg zu feiern, den wir schon seit Saisonbeginn gejagt haben. Vom FP3 zum Qualifying mussten wir das Bike fast komplett umbauen, aber das hat sehr gut funktioniert.»

In der Gesamtwertung liegt Francesco Bagnaia mit 111 Punkten weiter an der Spitze vor Oliveira mit 98 Zählern.

Oliveiras Teamkollege Brad Binder landete auf dem sechsten Rang. «Uns gelang ein großartiges Comeback, denn ich musste von der 19. Position losfahren. In den ersten drei oder vier Kurven der ersten Runde fühlte ich mich nicht so stark, wie ich es mir gewünscht hatte. Aber Schritt für Schritt wurde meine Pace besser, ich wurde schneller. Trotzdem fühlte ich mich nicht komplett wohl. Wir setzten im Rennen nämlich auf ein Set-up, das wir zuvor nicht ausprobiert hatten. Platz 6 ist ein gutes Resultat, aber wir können noch ein paar Dinge verbessern. Beim Test am Montag geht die Arbeit weiter.»

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