Wilde Gerüchte: Kann Tom Lüthi 2013 nicht fahren?

Von Günther Wiesinger
Tom Lüthi

Tom Lüthi

Auf Tom Lüthi kommt eine monatelange Genesung zu. Dass die Saison 2013 gelaufen sei, wird von Dani Epp dementiert.

Am frühen Freitagnachmittag tauchten plötzlich Gerüchte auf, Tom Lüthis Verletzungen seien wesentlich schwerwiegender als erwartet, er könne womöglich in dieser Saison keine Rennen bestreiten.  

«Das ist Blödsinn», beteuerte Interwetten-Paddock-Teambesitzer Daniel M. Epp. «Tom ist von 5 bis 10 Uhr operiert worden. Die Operationen sind erfolgreich verlaufen, aber es waren komplizierte Brüche am Ellbogen und Oberarm zu behandeln. Er wird mit grosser Wahrscheinlichkeit keine bleibenden Schäden davon tragen. Aber bei der Genesungszeit sprechen wir jetzt natürlich nicht mehr von Wochen, sondern von Monaten.»

Epp denkt vorläufig nicht daran, einen Ersatzfahrer zu verpflichten. «Für die nächsten beiden Jerez-Tests auf jeden Fall nicht», sagt Epp. «Ich könnte mir auch vorstellen, bei den ersten zwei Rennen keinen Ersatz für Tom zu nominieren. Die guten Fahrer sind alle unter Vertrag. Und einen langsamen Fahrer zu verpflichten, das bringt nichts, das bringt auch keine Visibility für die Sponsoren. Es bringt auch das Team technisch nicht weiter, wenn der Ersatzfahrer 1 bis 2 Sekunden langsamer ist als die Spitze.»

Als einzige Moto2-Fahrer mit Erfahrung sind momentan Gino Rea (im Regen von Sepang 2012 auf Platz 3) und der 19-jährige Bayer Marcel Schrötter verfügbar, der 2009 die IDM 125 und die 125-ccm-Europameisterschaft gewonnen hat. Er bestritt dann im 125er-GP Team von Tom Lüthis Teammanager Terrell Thien 2010 die Achtelliter-WM auf Honda. Er ist also ein guter Bekannter für den Schweizer Rennstall.

Doch Dani Epp wiegelt ab. «Ich befasse mich vorläufig nicht mit der Frage des Ersatzfahrers. Für uns hat zuerst einmal Vorrang, dass Tom so bald wie möglich wieder einsatzfähig wird. Der Rest ist unwichtig. Einen Regenspezialisten wie Gino Rea brauche ich in Katar und Austin nicht. Dort wird es vermutlich nicht regnen.»

Aber Epps Vertrag mit der Teamvereinigung IRTA sieht vor, dass ein verletzter Stammfahrer spätestens nach zwei Rennen ersetzt werden muss.

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