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FIA: Motor-Trick Mercedes bleibt, aber Änderung kommt – 12 Sprints geplant!

In Bahrain hat am 18. Februar eine Sitzung der Formel-1-Kommission stattgefunden. Der Motoren-Trick von Mercedes mit höherer Kompression bleibt, aber nur bis 1. August. Die Formel 1 erhält 12 Sprints.

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Mercedes darf den Trick mit der Kompression des Turbohybrid-Motors weiter verwenden! Darum geht es: Das Verdichtungsverhältnis des Motors wird von den Regelhütern der FIA statisch und bei Umgebungstemperatur gemessen, es liegt 2026 bei 16:1. Der Knackpunkt – Mercedes profitiert von der Wärmeausdehnung im Betrieb des Motors, um eine höhere Verdichtung zu erreichen (18:1). Und das ergäbe Vorteile in Sachen Leistung und Effizienz. Die Rede ist von einem Plus von 15 bis 20 PS oder (je nach Art Rennstrecke) 0,2 bis 0,3 Sekunden pro Runde oder 15 bis 20 Sekunden auf eine Renndistanz.

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Ferrari, Honda und Audi hatten sich bei den Regelhütern der FIA dafür starkgemacht, sich das genauer anzusehen. Aber bei einer ersten Krisensitzung kam heraus, dass es aus Sicht des Reglements wenig Ansatzpunkte gibt, einen sehr cleveren Kniff von Mercedes zu unterbinden.

Vor wenigen Tagen hatte FIA-Technikchef Nikolas Tombazis angekündigt, dass hier nach einer Lösung gesucht wird, und die haben wir nun: Mercedes darf den Trick weiter verwenden, aber ab 1. August wird gelten – ein Motorhersteller muss nachweisen können, dass die Kompressionsrate nicht nur im Stillstand eingehalten wird, sondern auch bei einer Betriebstemperatur von 130 Grad.

Das wird am 1. August neu

Die FIA teilt am 18. Februar mit: «In den letzten Wochen und Monaten haben die FIA und die Antriebshersteller gemeinsam eine Methode entwickelt, um zu quantifizieren, wie sich das Verdichtungsverhältnis von Umgebungs- zu Betriebsbedingungen verändert. Nach der Validierung dieses Ansatzes wurde ein Vorschlag eingereicht, wonach ab dem 1. August 2026 die Einhaltung des Verdichtungsverhältnislimits nicht nur unter Umgebungsbedingungen, sondern auch bei einer repräsentativen Betriebstemperatur von 130°C nachgewiesen werden muss.»

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«Die Abstimmung wurde an die Antriebshersteller übermittelt, und das Ergebnis wird innerhalb der nächsten 10 Tage erwartet und zeitnah kommuniziert. Wie bei allen Regulierungsänderungen in der Formel 1 unterliegt jede Änderung der endgültigen Genehmigung durch den FIA-Weltrat für Motorsport.»

Die FIA weiter: «Wie bei der Einführung solch bedeutender regulatorischer Änderungen üblich, gibt es aus den Vorsaisontests viele Erkenntnisse zu ziehen. Als Gemeinschaft – Teams, Motorenhersteller, FIA und Formula One Management (FOM) – besteht der gemeinsame Wille, alle technischen Aspekte vor dem Saisonauftakt beim Grossen Preis von Melbourne nächsten Monat zu klären.»

«Nach der ersten Rückmeldung der Fahrer, die auf eine von der FIA initiierte Umfrage zurückging, fand ein konstruktiver Austausch zwischen allen Teams statt. Die behandelten Themen umfassten die allgemeinen Fahrzeugeigenschaften, Energie und Antriebseinheit, Aerodynamik, Überholmanöver und Rennsituationen, Reifen und mechanischen Grip.»

Positives Feedback der Fahrer

«Die Fahrer äusserten sich positiv zum geringeren Gewicht und den kompakteren Abmessungen der 2026er Fahrzeuge. Allgemein bestand Einigkeit darüber, dass die neuen Wagen ein verbessertes Fahrverhalten und eine stärkere Anfangsbeschleunigung aufweisen.»

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«Weitere Bewertungen und technische Überprüfungen in Fragen zum Energie-Management werden während der nächsten Tage beim zweiten Vorsaisontest in Bahrain durchgeführt.»

«Es wurde vereinbart, dass keine unmittelbaren größeren regulatorischen Änderungen erforderlich seien, da die ersten Anhaltspunkte und Rückmeldungen noch nicht ausgereift seien und voreilige Änderungen das Risiko erhöhter Instabilität vor dem ersten Rennen bergen würden. Weitere Überprüfungen werden erfolgen, sobald mehr Daten verfügbar sind.»

«Bei der Sitzung gab es ferner konstruktive Gespräche und Vorschläge zum Startverfahren. Infolgedessen wird während des laufenden Tests in Bahrain eine weitere Bewertung von Updates für die Rennsysteme und das Fahrzeugmanagement vorgenommen.»

12 Sprints kommen

Zum Schluss noch ein Hammer, denn die FIA fügt, fast nebenbei, hinzu: «Es gab Diskussionen über die Möglichkeit, die Anzahl der Sprint-Events auf bis zu 12 zu erhöhen, basierend auf der Nachfrage von Fans und Veranstaltern.»

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