Fernando Alonso: «Alles kann repariert werden», Mietwagen-Vergleich
Aston-Martin-Pilot Fernando Alonso über den holprigen Test-Start seines Teams, die lange To-Do-Liste für Arbeiten am Auto und die umstrittene Fahrweise der neuen Boliden-Generation.
2025 sagte Fernando Alonso immer und immer wieder, wenn es auf der Strecke nicht lief (also meistens): Nächstes Jahr wird alles besser. Nun ist das nächste Jahr – und es sieht nach zwei Testwochen immer noch nicht danach aus, als würde die Wende kommen. Zumindest nicht schnell. Den Shakedown in Barcelona verpasste Aston Martin nahezu komplett, kam erst am vorletzten Abend dazu. Im ersten Bahrain-Test fuhren sie nur wenige Runden. Nur noch bis Freitag sind Tests – und jede Menge Arbeit zu erledigen.
Am ersten Tag des letzten Testblocks in Bahrain war Fernando Alonso am Mittwochvormittag im Auto, sagte danach: «Unser Start war schwierig, wir müssen an den kommenden zweieinhalb Tagen noch an viel arbeiten. Aber wir arbeiten an allen Standorten mit voller Kapazität.» Also in Japan am Honda-Motor und in Silverstone am Chassis.
Fernando Alonso: Es ist noch viel zu tun am Aston Martin
Alonso: «Alles kann repariert werden, kurzfristig und langfristig. Nichts ist unmöglich, in den Griff zu bekommen. Aber wir müssen abwarten. Wir versuchen natürlich, so viel wie möglich bis Australien zu regeln, dann möglichst schnell danach, auch in Bezug auf die WM.» Viele Baustellen, die viel Zeit benötigen. Am 8. März ist der Melbourne-GP.
Viel wurde zuletzt auch über die generelle Fahrbarkeit der neuen Autos gesprochen. Die Fahrer erkunden seit Ende Januar die Fahrweise der neuen Boliden. Und wie ist genau die Lage rund um Grip in den Kurven, in denen es ohnehin schon schwierig war? Alonso: «Mit dem Grip gibt es immer ein Limit. Es ist anders und hängt auch ein wenig von den Kurven ab. Aber ja, man ist immer sehr hart an der Grenze. Wie im Mietwagen – da ist man auch immer am Limit mit dem Grip, wenn man ihn an die Grenzen bringt.» Lachen im Saal unter den anwesenden Journalisten. Der Spanier: «In schnellen Kurven ist es nicht so herausfordernd. Aber es wird Kurven geben, in denen wir die Energie sparen werden und langsamer in die Kurven gehen werden, um mehr Energie für die Geraden zu haben.»
Dabei spielt Alonso auf das Energie-Management an. Der zweimalige Weltmeister und F1-Routinier: «Aus der Fahrerperspektive ist das fahrerische Können nicht mehr so wichtig, weil man so schnell fahren kann, wie man die Energie gewählt hat. Das ist eine neue Formel 1.»
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