Jordi Torres: Sieg beseitigte Zweifel

Von Sharleena Wirsing
Moto2
Suter-Pilot Jordi Torres feierte auf dem Sachsenring seinen ersten Sieg in der Moto2-WM. Nach der Sommerpause will er seine Leistung in Indianapolis bestätigen.

Jordi Torres aus dem Team Mapfre Aspar erzielte beim Grand Prix von Deutschland seinen ersten Triumph in der Moto2-Klasse. Er liegt mit 58 Zählern nun punktgleich mit seinem Teamkollegen Nico Terol auf Rang 8 der Meisterschaftstabelle. Beim Rennwochenende in Indianapolis, das von 16. bis 18. August stattfindet, will der Spanier seinen Aufwärtstrend fortsetzten.

Gerechnet hatte der 25-Jährige mit einem Sieg auf dem Sachsenring nicht: «Jeder Fahrer träumt natürlich davon, Rennen zu gewinnen. Ich bin Realist, ich wusste, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden, aber ich habe ehrlich gesagt nicht geglaubt, dass wir schon siegfähig sind. Vielleicht gehe ich zu streng mit mir ins Gericht. Am Sonntag habe ich erkannt, dass dies meine Chance ist. In einer so harten Kategorie wie der Moto2, muss man das Beste aus seinen Möglichkeiten machen, denn man erhält sie nicht jede Woche.»

Jordi Torres erzielte in Deutschland nicht nur sein erstes Podium in der Moto2-Klasse, sondern sammelte gleichzeitig seine ersten Führungsrunden und beendete das Rennen mit dem ersten Sieg. «Es war das erste Moto2-Rennen, das ich anführte. Diesen Erfolg haben wir erreicht, weil wir jeden Tag mehr von uns selbst fordern. Der Sieg hilft mir vielleicht über all meine Zweifel hinweg, denn nun weiß ich, dass ich von Anfang bis Ende an der Spitze fahren kann. Als ich die Ziellinie überquerte, konnte ich es kaum glauben», erinnert sich der Spanier.

Nach der Sommerpause will Torres seine Leistungskurve beibehalten. «In der ersten Saisonhälfte waren die Top-10 unser Ziel und das haben wir erreicht. Wir können mit unserer bisherigen Arbeit zufrieden sein, denn es ist meine erste vollständige Saison in der Moto2-WM. Ich kämpfe jetzt gegen Fahrer, die ich immer bewundert habe. Ich werde hart arbeiten, um diesen Traum weiterzuleben», prophezeit Torres.


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