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Alex Rins (Yamaha): «Ich versuche, meine Wut beim Fahren herauszulassen!»

Yamaha-Werksfahrer Alex Rins hatte an Tag 2 beim MotoGP-Test in Buriram nur eine V4-M1 zur Verfügung – er musste sein zweites Bike an Fabio Quartararo abtreten. Wie der Spanier mit Frustration umgeht.

Im Artikel erwähnt

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Alex Rins landete beim Buriram-Test in der kombinierten Zeitenliste als drittbester Yamaha-Pilot auf Rang 20. Auf den Schnellsten, Marco Bezzecchi (Aprilia), hatte er 1,434 sec Rückstand. An Tag 2 hatte Rins nur eine V4-M1 zur Verfügung – sein zweites Bike musste er an Teamkollege Fabio Quartararo abtreten. Yamaha-Teammanager Massimo Meregalli ließ durchblicken, dass man sich am zweiten Tag dazu entschlossen habe, jeweils nur ein Motorrad zu bewegen. Der Grund sei, dass bei den anderen beiden Bikes im Werksteam gegen Ende des ersten Testtages die maximale Laufleistung der Motoren erreicht wurde und sämtliche neuen Teile und Motoren, die für den Einsatz beim Saisonauftakt eingeplant sind, erst am Montag eintreffen würden.

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«Sie haben mich am Vortag vor dem Abendessen zur Seite genommen und mir ein paar Dinge mitgeteilt. Ich fragte sie dann, was sie von mir wollen. Wenn wir bei diesem Projekt weiterkommen wollen und ich ihm (Quartararo) dafür mein Motorrad geben muss, dann muss man großzügig sein», schmunzelte Rins auf Nachfrage eines Journalistenkollegen.

Alex Rins spürte Leistungsverlust

Mit nur einem Motorrad hatte Rins am Sonntag ein komprimiertes Testprogramm. «Wir haben einige Settings ausprobiert, mit nur einem Motorrad konnten wir aber nicht viele Runden fahren», haderte der 30-Jährige. «Wir konnten aber eine Sprintsimulation machen – es hat sich gezeigt, dass wir von unseren Konkurrenten weit entfernt sind. Immerhin konnten wir bei den Rundenzeiten hohe 1:30er fahren. Am Ende des Tests ließ ich noch einmal neue Reifen aufziehen, um eine Zeitenjagd zu machen. Ich konnte mich ein wenig verbessern, aber der Motor hatte bereits viele Kilometer drauf, weshalb ich auch einen Leistungsverlust spürte.»

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Quartararo lässt seinem Ärger in der Box freien Lauf. Auch gegenüber den Medien nimmt sich der Franzose kein Blatt vor den Mund. Rins verfolgt diesbezüglich eine andere Taktik. «Ich versuche, meine Wut beim Fahren herauszulassen», erklärte der Routinier. «Daran habe ich lange gearbeitet – wenn das Bike nicht funktioniert oder ich nicht dazu in der Lage bin, eine schnelle Rundenzeit zu erzielen. Ich kanalisiere meine ganze Frustration auf die Auslaufrunde, um in der Box mit einer besseren Stimmung anzukommen.»

Alex Rins fühlt sich fit

In der Vergangenheit hatte Alex Rins immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Wie geht es ihm derzeit körperlich? Fühlt er sich für das erste Rennwochenende zu 100 Prozent fit? «Körperlich fühle ich mich sehr stark. Ich kann laufen, Fahrrad fahren, ich hatte zu Hause im Fitnesscenter eine gute Saisonvorbereitung.»

Am kommenden Wochenende finden die ersten Saisonrennen statt. In Thailand wird es für Rins und die anderen Yamaha-Stammfahrer der erste Renneinsatz mit der V4-M1 sein. Welche Erwartungen hat der Spanier? «Da musst du unseren Teammanager und die Bosse fragen», meinte er nur knapp.

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Ergebnisse MotoGP Buriram-Test (kombiniert):

Pos.

Fahrer

Hersteller

Zeiten

1.

Marco Bezzecchi (I)

Aprilia

1:28,668 min

2.

Ai Ogura (J)

Aprilia

+0,097 sec

3.

Marc Marquez (E)

Ducati

0,168

4.

Francesco Bagnaia (I)

Ducati

0,215

5.

Alex Marquez (E)

Ducati

0,293

6.

Pedro Acosta (E)

KTM

0,353

7.

Franco Morbidelli (I)

Ducati

0,403

8.

Jorge Martin (E)

Aprilia

0,499

9.

Fabio Di Giannantonio (I)

Ducati

0,505

10.

Joan Mir (E)

Honda

0,628

11.

Raul Fernandez (E)

Aprilia

0,634

12.

Brad Binder (ZA)

KTM

0,724

13.

Luca Marini (I)

Honda

0,783

14.

Johann Zarco (F)

Honda

0,799

15.

Maverick Vinales (E)

KTM

0,872

16.

Jack Miller (AUS)

Yamaha

1,004

17.

Fabio Quartararo (F)

Yamaha

1,033

18.

Enea Bastianini (I)

KTM

1,060

19.

Diogo Moreira (BR)

Honda

1,252

20.

Alex Rins (E)

Yamaha

1,434

21.

Toprak Razgatlioglu (TR)

Yamaha

2,104

22.

Michele Pirro (I)

Ducati

3,109

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