Dominique Aegerter (8.): «Es funktionierte gar nicht»

Von Waldemar Da Rin
Moto2
Dominique Aegerter ärgerte sich: «Der Unterschied kann schon 0,5 Sekunden betragen, aber nicht 1,5 Sekunden»

Dominique Aegerter ärgerte sich: «Der Unterschied kann schon 0,5 Sekunden betragen, aber nicht 1,5 Sekunden»

In der kombinierten Zeitenliste des Trainingsfreitags in Barcelona schaffte es Dominique Aegerter zwar, vor seinem Landsmann Tom Lüthi zu landen. Trotzdem war der Technomag Racing Interwetten-Pilot nicht ganz glücklich.

Mit seiner Rundenzeit von 1:47,283 min aus dem ersten freien Training zum Moto2-Lauf in Barcelona schaffte es Dominique Aegerter, seinen Landsmann Tom Lüthi auf der kombinierten Zeitenliste hinter sich zu lassen. Trotzdem stand dem Schweizer der Ärger über das zweite freie Training ins Gesicht geschrieben, als er sich am Circuit de Barcelona-Catalunya den Fragen der Journalisten stellte.

Aegerter berichtete: «Wir haben von heute Morgen auf heute Nachmittag eine kleine Änderung gemacht und das hat gar nicht funktioniert. Am Morgen lief es eigentlich ganz gut, aber mit den wärmeren Temperaturen und dem Set-up vom Motorrad hatten wir am Nachmittag sehr viel mehr Arbeit. Da lagen die Zeiten vom Morgen nicht mehr drin. Jetzt mussten wir das Motorrad in eine andere Richtung abstimmen, dass es wieder funktioniert.»

Der 24-jährige Oberaargauer war dennoch nicht gerade langsam unterwegs, wie er selbst gerne einräumt: «Meine schnellste Zeit heute war etwas schneller als im vergangenen Jahr mit der Sutter-Maschine. Das ist sicher positiv. Wir haben auch schon eine Idee, was wohl nicht geklappt hat. Aber wir wissen auch nicht, ob das Set-up von heute Morgen auch in den wärmeren Temperaturen vom Nachmittag funktioniert hätte. Deshalb probieren wir morgen etwas anderes aus.»

Aegerter weiss: «Es ist nicht normal, dass ich am Nachmittag 1,5 Sekunden langsamer fahre als am Morgen. Das Problem ist nicht neu, wir hatten es schon in Mugello. Das Problem ist: Wenn es nicht ganz klappt mit der Abstimmung, dann ist das Gefühl für das Motorrad ganz anders und das Fahrverhalten wird viel schwieriger.»

Zum Schluss fügt der Technomag Racing Interwetten-Pilot an: «Es nervt mich schon ziemlich, denn ich kann das schlecht nachvollziehen. Heute morgen lief es, ich konnte 1:48,0 ganz einfach fahren und am Nachmittag waren es 1:49,0, aber immer am Limit. Das ist schwierig zu verstehen. Der Unterschied kann schon 0,5 Sekunden betragen, aber nicht 1,5 Sekunden.»

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