MotoGP: GASGAS-Aus als Befreiungsschlag?

Jonas Folger: «Marcel hat mich nicht überrascht»

Von Sharleena Wirsing
Jonas Folger will 2016 im deutschen Team Dynavolt Intact GP mit konstanten Top-Resultaten glänzen. Doch er sieht in Marcel Schrötter einen großen Konkurrenten aus dem eigenen Land.

2016 übernimmt Marcel Schrötter den Platz von Jonas Folger im AGR-Team. Der 23-Jährige, der sich die letzten beiden Jahre auf der Mistral 610 des Tech3-Teams abmühte, erhält dort eine 2016er-Kalex mit Federelementen von WP. Beim Valencia-Test Mitte November landete Schrötter, noch mit der 2015er-Kalex, auf dem vierten Rang. Neben Sam Lowes und seinem neuen Teamkollegen Axel Pons war Schrötter der einzige Pilot, der ausschließlich auf dem harten Hinterreifen unterwegs war.

Damit war er nur 0,462 sec langsamer als Weltmeister Zarco auf weichen Reifen. Crew-Chief Chus Sanchez lobte den Bayer in den höchsten Tönen.

Auch Schrötters langjähriger Weggefährte und Freund Jonas Folger ist überzeugt, dass der Pflugdorfer 2016 für Aufsehen sorgen wird. «Ich halte schon immer sehr viel von Marcel als Fahrer. Mich hat es wenig überrascht, dass er gleich bei den ersten Tests so schnell war. Mit Sicherheit können 2016 mehrere Deutsche an der Spitze fahren. Das hat man schon bei den Tests gesehen. Es wird sicherlich nicht leicht, sich gegen Marcel und Sandro dauerhaft durchsetzen zu können.»

Bisher wurden nur Tests gefahren. Liegen die Top-3 für Marcel 2016 auch in den Rennen in Reichweite? «Das kann man nie sagen, doch Marcel hat bei den Tests schon gezeigt, was er kann und drauf hat. Ich glaube nicht, dass sich daran so viel ändern wird», erklärte Folger im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.

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