Bernd Eckenbach auch in zweiter Karriere erfolgreich

Von Johannes Orasche
Motocross
Bernd Eckenbach

Bernd Eckenbach

Der ehemalige deutsche Motocross-GP-Sieger hat sich nach dem Ende seiner aktiven Motorsport-Karriere ein neues Standbein geschaffen.

Am 9. Dezember feierte Bernd Eckenbach seinen 47. Geburtstag. Der Schwabe war 15 Jahre lang in allen damaligen WM-Klassen auf höchstem Niveau unterwegs, bildete mit dem jetzigen KTM-Renndirektor Pit Beirer und Didi Lacher über viele Jahre ein starkes und legendäres DMSB-Nations-Team. Der Mann aus Böblingen in der Nähe von Stuttgart holte in seiner Motocross-Karriere zahlreiche WM-Podiumsplätze. Vier mal beendete er eine WM-Klasse unter den Top-10.

Höhepunkt war für 'Ecke' der GP-Sieg in der MX1-Klasse auf einer Werks-Husqvarna in Schwanenstadt beim GP von Österreich im Jahr 1998. Damals verlegte Eckenbach seinen Wohnsitz nach Belgien. Nach seiner aktiven Karriere als Crosser 2003 arbeite Eckenbach bei KTM, Touratech und BMW, wo er unter anderem in die aufsehenerregende Entwicklung der damaligen Enduro- und MX-Palette eingebunden war.

Eckenbach war bereits während seiner aktiven Karriere herausragend was Fitness betrifft. Seit einigen Jahren hat er sich der sechsfache deutsche Meister persönlich vom Motorsport etwas abgenabelt und dann im Jahr 2012 in Reutlingen die Firma EckenbachTotalSports gegründet. Hier betreut er Sportler aus diversen Sparten - vorwiegend aus dem Ausdauerbereich, aber auch Crosser wie Max Nagl, Gareth Swanepoel und Christian Brockel sind oder waren seine Schützlingen. Bei TotalSports geht es vor allem um die professionelle Betreuung und das Coaching.

Seit 2013 verfügt der Vater von Zwillingen über die B-Trainer Ausbildung für Breiten- Leistungssport. Auch selber bestritt Eckenbach in den vergangenen Jahren zahlreiche Marathons und Triathlons. Mit seiner Firma kooperiert Eckenbach unter anderem auch mit seinem ehemaligen Sponsor und Partner Ortema in Markgröningen.

Besonders war bei Bernd Eckenbach, der in den 1980er-Jahren über den BMX-Sport - wo er Deutscher Meister war - zum Motocross kam, dass sein Vater Günther in Deutschland viele Jahre lang als Supercross-Streckenbauer tätig war.

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