Valentino Rossi (12.): «Ich bin nicht sehr happy»

Von Ivo Schützbach
MotoGP

Das war nicht nach dem Geschmack des Altmeisters: Teamkollege Maverick Viñales nahm Valentino Rossi in Australien 0,921 sec ab.

Nur Platz 11 am Freitag und Platz 12 in der Gesamtwertung, geschlagen zum Beispiel von Álvaro Bautista auf der 2016-Ducati und von Rookie Jonas Folger auf der letztjährigen Yamaha aus dem Tech3-Team – dieses Resümee konnte Titelanwärter Valentino Rossi in Australien nicht zufriedenstellen.

Auch die zwei Werks-Ducati von Dovizioso und Lorenzo sowie Rookie Alex Rins (Suzuki) waren schneller – rätselhaft für den neunfachen Weltmeister. Vom Teamkollegen Maverick Viñales ganz zu schweigen. Der fuhr gleich 0,921 sec schneller. Eine Weltreise.

«Ich habe hier ziemlich gelitten. Ich bin mit der Reifenzuteilung von Michelin bei diesem Test nicht zufrieden, besonders was die Vorderreifen betrifft. Sicher, diese Temperaturen mit 30 Grad sind jetzt ganz anders gewesen als später beim Grand Prix im Oktober. Ja, für mich waren diese Mischungen zu weich. Aber das war nicht mein Hauptproblem. Wir haben viel für die Rennpace gearbeitet, wir müssen ja in der zweiten Rennhälfte stärker werden. Deshalb haben wir eine grobe Set-up-Umstellung probiert. Aber am Schluss sind wir nur 0,2 Sekunden schneller gewesen als am Donnerstag. Das hat nicht gereicht. Wir müssen jetzt eine andre Lösung suchen.»

Platz 12 nach drei Tagen – gibt das Anlass zur Sorge? Rossi: «Ich denke, das Motorrad hat ein gutes Potenzial, besonders was den neuen, verbesserten Motor betrifft. Aber was den Rest betrifft, so war dieser Test schwieriger für mich als Sepang, wo ich am Schluss immerhin Sechster war. Aber wir müssen uns nichts vormachen: Ich bin nicht sehr happy. Wir müssen in Katar beim Test besser abschneiden.»

Warum ist Maverick so viel schneller? «Er war mit der Yamaha vom ersten Tag weg sehr schnell. Er ist jedes Mal schnell, wenn er dieses Motorrad fährt. Dazu kommt, dass er Phillip Island als Strecke liebt. Er fährt hier sehr schnell und ist hier immer sehr stark, auch bei der Pace», sagt Rossi.

«Wir haben für Katar noch einige Ideen, die wir testen müssen. Unser Potenzial mit den neuen Reifen ist nicht so übel. Aber wir müssen mit gebrauchten Reifen besser werden. Beim Chassis habe ich meine Wahl getroffen, die zweite Spezifikation, also das neue Chassis, ist besser. Unser Fazit: Wir haben viele Daten gesammelt, aber wir haben unser Problem nicht beseitigt. Wir hoffen jetzt auf eine Besserung beim Katar-Test.»

Gesamtwertung MotoGP-Test Phillip Island nach 3 Tagen

1. Maverick Viñales, Yamaha, 1:28,549 min
2. Marc Márquez, Honda, 1:28,843
3. Dani Pedrosa, Honda, 1:29,033

4. Jonas Folger, Yamaha, 1:29,042
5. Cal Crutchlow, Honda, 1:29,101
6. Alex Rins, Suzuki, 1:29,103
7. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:29,248
8. Jorge Lorenzo, Ducati, 1:29,342
9. Jack Miller, Honda, 1:29,358
10. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:29,361
11. Álvaro Bautista, Ducati, 1:29,411
12. Valentino Rossi, Yamaha, 1:29,470
13. Andrea Iannone, Suzuki, 1:29,547
14. Danilo Petrucci, Ducati, 1:29,615
15. Johann Zarco, Yamaha, 1:29,670
16. Héctor Barberá, Ducati, 1:29,791
17. Pol Espargaró, KTM, 1:29,857
18. Loris Baz, Ducati, 1:29,977

19. Bradley Smith, KTM, 1:29,978
20. Scott Redding, Ducati, 1:30,005

21. Karel Abraham, Ducati, 1:30,142
22. Sam Lowes, Aprilia, 1:30,200

Zeiten MotoGP-Test Phillip Island, Freitag, 17.2.

1. Maverick Viñales, Yamaha, 1:28,549 min
2. Marc Márquez, Honda, 1:28,843
3. Dani Pedrosa, Honda, 1:29,033

4. Jonas Folger, Yamaha, 1:29,042
5. Cal Crutchlow, Honda, 1:29,101
6. Alex Rins, Suzuki, 1:29,103
7. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:29,248
8. Jorge Lorenzo, Ducati, 1:29,342
9. Jack Miller, Honda, 1:29,358
10. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:29,361
11. Valentino Rossi, Yamaha, 1:29,470
12. Andrea Iannone, Suzuki, 1:29,547
13. Danilo Petrucci, Ducati, 1:29,615
14. Johann Zarco, Yamaha, 1:29,670
15. Héctor Barberá, Ducati, 1:29,791
16. Pol Espargaró, KTM, 1:29,857
17. Loris Baz, Ducati, 1:29,977

18. Bradley Smith, KTM, 1:29,978
19. Álvaro Bautista, Ducati, 1:29,984
20. Scott Redding, Ducati, 1:30,005

21. Sam Lowes, Aprilia, 1:30,200
22. Karel Abraham, Ducati, 1:30,452

Zeiten MotoGP-Test Phillip Island, Donnerstag, 16.2.

1. Maverick Viñales, Yamaha, 1:28,847 min
2. Marc Márquez, Honda, 1:29,309
3. Cal Crutchlow, Honda, 1:29,325
4. Álvaro Bautista, Ducati, 1:29,411
5. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:29,483
6. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:29,501
7. Jonas Folger, Yamaha, 1:29,664
8. Valentino Rossi, Yamaha, 1:29,674
9. Alex Rins, Suzuki, 1:29,802
10. Jack Miller, Honda, 1:29,838
11. Johann Zarco, Yamaha, 1:29,880
12. Andrea Iannone, Suzuki, 1:29,947
13. Karel Abraham, Ducati, 1:30,142
14. Danilo Petrucci, Ducati, 1:30,150
15. Jorge Lorenzo, Ducati, 1:30,197
16. Dani Pedrosa, Honda, 1:30,245
17. Héctor Barberá, Ducati, 1:30,352
18. Scott Redding, Ducati, 1:30,435
19. Pol Espargaró, KTM, 1:30,645
20. Loris Baz, Ducati, 1:30,852
21. Sam Lowes, Aprilia, 1:30,895
22. Bradley Smith, KTM, 1:31,704

Zeiten MotoGP-Test Phillip Island, Mittwoch, 15.2.

1. Marc Márquez, Honda, 1:29,497 min
2. Valentino Rossi, Yamaha, 1:29,683
3. Andrea Iannone, Suzuki, 1:29,926
4. Maverick Viñales, Yamaha, 1:29,989
5. Cal Crutchlow, Honda, 1:30,065
6. Danilo Petrucci, Ducati, 1:30,262
7. Dani Pedrosa, Honda, 1:30,280
8. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:30,410
9. Jack Miller, Honda, 1:30,426
10. Jonas Folger, Yamaha, 1:30,578
11. Jorge Lorenzo, Ducati, 1:30,631
12. Álvaro Bautista, Ducati, 1:30,770
13. Héctor Barberá, Ducati, 1:30,771
14. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:30,803
15. Johann Zarco, Yamaha, 1:30,868
16. Karel Abraham, Ducati, 1:31,179
17. Pol Espargaró, KTM, 1:31,200
18. Loris Baz, Ducati, 1:31,249
19. Alex Rins, Suzuki, 1:31,432
20. Scott Redding, Ducati, 1:31,756
21. Sam Lowes, Aprilia, 1:32,308
22. Bradley Smith, KTM, 1:32,690

Weblinks

siehe auch

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Lewis Hamilton tobt: «Hört auf, Scheiss zu erfinden!»

Mathias Brunner
​Der Engländer Lewis Hamilton ist aufgebracht: Der Weltmeister nervt sich über Zeitungsberichte, wonach er von Mercedes ein Jahresgehalt von 40 Millionen Pfund fordere. Lewis: «Hört auf, Scheiss zu erfinden!»
» weiterlesen
 

TV-Programm

So. 05.07., 18:15, Sky Sport HD
Formel 1: Großer Preis von Österreich
So. 05.07., 18:15, Sky Sport 1
Formel 1: Großer Preis von Österreich
So. 05.07., 18:30, Motorvision TV
Rali Vinho da Madeira
So. 05.07., 18:30, Das Erste
Sportschau
So. 05.07., 18:45, SWR Fernsehen
sportarena
So. 05.07., 19:00, Eurosport 2
Motorsport: Porsche Supercup
So. 05.07., 19:00, Schweiz 2
sportpanorama
So. 05.07., 19:15, ServusTV Österreich
Servus Sport aktuell
So. 05.07., 20:00, Sky Sport 2
Formel 2
So. 05.07., 20:30, Sky Sport Austria
Formel 1: Großer Preis von Österreich
» zum TV-Programm