In der MSMA werden derzeit hinter den Kulissen wichtige technische Fragen für die MotoGP- und die Moto2-Klasse diskutiert. Dabei geht es auch um das Thema Sicherheit.
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Von der Vereinigung der Hersteller selbst kam zuletzt der Vorschlag an die GP-Kommission, dem grenzenlosen Experimentieren mit Leicht-Materialien Einhalt zu bieten. Deswegen wird jetzt über eine Erweiterung des Titan-Verbots diskutiert. Die Steckachsen der MotoGP-Bikes sollen künftig ausschliesslich aus Stahl gefertigt sein. Zuvor hatten einige Hersteller wegen der Gewichtsersparnis Titan-Teile ausprobiert.
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Konkret betroffen sind die Radachsen vorne und hinten sowie die Achse der Schwinge. Das Problem bei diesen tragenden Titan-Elementen: Eventuelle Schäden oder gar Brüche sind kaum nachvollziehbar. Derzeit gilt das Titan-Verbot für die Bereiche Rahmen, Schwingen, Lenker sowie die Vorder- und Hinterrad-Dämpfer. Eine Entscheidung der GP-Kommission über die Ausweitung des Verbotes wird in Assen erwartet. In der Moto2-Klasse arbeitet man weiter an klaren Vorgaben, was die Elektronik betrifft, nachdem Magnetti Marelli für die Zeit ab 2019 als alleiniger ECU-Ausrüster für die mittlere Klasse festgelegt worden war. Die offene Frage nach den zugelassenen Analyse-Tools für die ECU ist nun auch geklärt: Anders als von einigen gerne gesehen soll die Analyse-Soft- und Hardware zur Auswertung der Daten frei wählbar bleiben.
Ein Konsens mit allen Betroffenen war in dieser Frage rasch gefunden, da auch sämtliche Hersteller weiterhin ab der Standard-Schnittstelle mit ihren aktuellen Auslese-Tools arbeiten wollen und dadurch auch ihre vorhandenen Daten weiter nutzen können. Zur Erinnerung: Ab 2019 soll der britische Hersteller Triumph als Lieferant der Moto2-Einheitsmotoren auftreten.
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