Günther Steiner betont: McLaren-Schützenhilfe für Red Bull Racing
Max Verstappen durfte sich im vergangenen Jahr bis zum letzten GP Hoffnungen auf den Titel machen. Das hat der Red Bull Racing-Star nicht nur seinem eigenen Team zu verdanken, sagt Günther Steiner.
Es war eine WM-Aufholjagd, wie sie die Fans der Formel 1 nur selten zu sehen bekommen: Nachdem Max Verstappen die 15. WM-Runde noch mit mehr als 100 Punkten Rückstand auf den damaligen WM-Leader Oscar Piastri verlassen hatte, dachten die meisten Beobachter, dass die neuerliche Titelverteidigung des vierfachen Weltmeisters damit gelaufen sei.
Doch Verstappen stellte einmal mehr seine Klasse unter Beweis und verkürzte seinen Rückstand auf die Spitze in den folgenden Rennen. Piastri konnte er sogar überholen, im Duell gegen dessen McLaren-Teamkollegen Lando Norris hatte er aber das Nachsehen – zwei Punkte trennten den Niederländer am Ende vom fünften WM-Titel.
Dass er sich überhaupt so lange Hoffnungen auf die vierte erfolgreiche Titelverteidigung in Folge machen durfte, lag aber nicht nur an der eigenen Form, wie Günther Steiner im «Sportkrone.at»-Interview erklärt. Der frühere Haas-Teamchef sagt: «Ohne die Hilfe von McLaren, hätte Red Bull Racing nie die Chance gehabt, um die Weltmeisterschaft zu kämpfen.»
«Am Ende haben sie den Titel noch knapp gewonnen, aber wenn McLaren nach der Sommerpause auf einen Fahrer gesetzt hätte, wäre die WM viel früher entschieden gewesen. McLaren hat es für die Fans spannend gehalten, aber sie haben dabei viel riskiert», ist sich der Südtiroler sicher.
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