Carmelo Ezpeleta: «22 MotoGP-Rennen wären ideal»

Von Gino Bosisio
MotoGP
Dorna-CEO Carmelo Ezpeleta: «Ich habe nicht Bernie Ecclestones Qualitäten»

Dorna-CEO Carmelo Ezpeleta: «Ich habe nicht Bernie Ecclestones Qualitäten»

Dorna-CEO Carmelo Ezpeleta erzählt von neuen Renn-Schauplätzen für die MotoGP-Weltmeisterschaft und spricht auch über seinen persönlichen Planungshorizont.

Carmelo Ezpeleta (71) führt als CEO der Dorna seit mehr als 25 Jahren überaus erfolgreich die Geschicke der Motorrad-WM. Derzeit besteht der Kalender aus 18 Rennen. Die aktuelle Entwicklung und mögliche Expansionspläne beschreibt der Spanier in einem italienischen Zeitungs-Interview so: «Wir werden wohl nicht sofort bei 20 Rennen stehen. Aus meiner Sicht wären aber 22 Rennen ideal.»

Der Geschäftsmann und GP-Promoter verrät auch: «Im Moment ist Doha für uns kein Problem. Die Anlage in Finnland werde ich Ende Juli besuchen und mir dort die Baufortschritte ansehen. Wenn es mit Finnland nicht für 2019 klappt, dann ein Jahr später. An Thailand arbeiten wir weiter, aber es ist noch nichts entschieden.»

Vier Rennen auf spanischem Boden stellen für Ezpeleta kein Problem dar: «Es geht hier nicht um Grenzen. Die erfolgreichen Events haben ihre Berechtigung. Vielleicht haben wir schon bald wieder drei Rennen in den USA. Wichtig ist, dass wir gut arbeiten. In dieser Saison hatten wir bei fast allen Rennen Zuwächse und die meisten Fans schauen sich die Rennen auch im Fernsehen an, egal ob das TV-Signal vom Sachsenring oder aus Aragón kommt.»

Seine persönliche Berufsplanung sieht der Katalane gelassen: «Ich bin dankbar, diesen Job machen zu dürfen. Wir sprechen sehr oft mit den Aktionären. Ich könnte in der nächsten Woche aufhören und es würde nichts passieren. Die Firma ist bereit, um ohne mich weiterzulaufen. Es gibt keine Hindernisse.»

Mit Bernie Ecclestone, mit dem Ezpeleta ein gutes Verhältnis pflegt, will sich der MotoGP-Feldherr nicht vergleichen: «Bernie war ein Genie. Ich wollte etwas auf meine Art machen. Er setzt seine Schritte anders. Ich habe nicht Bernies Qualitäten. Auch Messi ist nicht Ronaldo – jeder spielt sein Spiel auf seine Weise. Bernie kenne ich seit 1978. Wir arbeiten aber jetzt auch gut zusammen – sowohl mit Chase Carey und Ross Brawn als auch mit Sean Bratches. Wir versuchen, die Dinge gut zu koordinieren.»

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