Spielberg: Kurve 3 und Kurve 9 wurden entschärft

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Seit dem Österreich-GP 2016 wurden auf dem Red Bull Ring zwei der zehn Kurven verschärft. Rennleiter Andreas Meklau erläutert die Details.

Der ehemalige Superbike-WM-Weltklassefahrer Andrea Meklau kam nur am Sonntag rasch zum Brünn-GP in Tschechien, um für seine Rolle als Rennleiter des Motorrad-GP von Österreich die letzten Instruktionen bei der Race Direction, FIM und Dorna einzuholen.

Behängt mit drei zusätzlichen Sonderausweisen erzählte der Steirer, er sei um 3 Uhr früh daheim weggefahren, da er am Samstag in Spielberg noch eine Veranstaltung zu betreuen hatte.

Und was haben die GP-Fahrer jetzt an den drei Tagen in der Steiermark zu erwarten? An welchen Stellen wurde die Piste seit dem Vorjahr entschärft?

«In der Kurve 3, in der schönen, scharfen Rechtskurve, die früher als Kurve 2 bezeichnet wurde, dort haben wir jetzt auf Wunsch der Fahrer ein größeres Kiesbett. Nach außen haben wir den Sturzraum nach links geöffnet und erweitert. Also wenn man dort rauffährt und etwas schiefgeht, hat man dort Möglichkeiten auszuweichen. Dieser Umbau hat sich bisher in diesem Jahr schon gut bewährt. Das haben wir bereits bei Auto- und Motorradveranstaltungen gesehen. Eine tolle Verbesserung.»

Meklau weiter: «Dazu haben wir in der Jochen-Rindt-Kurve, also in der heutigen Kurve 9, das ist die Anfahrt zu Zielkurve, wo wir letzten Jahr das ‚Highlight’ mit Dani Pedrosa hatten, als sein Motorrad auf den Reifenstapeln landete, ein riesiges schönes Kiesbett bekommen. Dort wird jetzt nichts mehr daneben gehen. Alles andere bleibt. In der Zielkurve bleibt die Lösung vom Vorjahr, die Fahrbahnbegrenzung wird für das MotoGP-Wochenende rund 1,5 Meter weiter nach innen verlegt. Das hat sich 2016 gut bewährt, damit sind alle glücklich.»

Meklau, der 1993 und 1994 auf Ducati auf dem ehemaligen Österreichring Superbike-WM-Läufe gewann und 1994 Superbike-WM-Sechster war, wird in Spielberg als «Clerk of the Course» wieder Mitglied der Race Direction sein.

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