Franco Morbidelli (Honda): Der Rückstand wird kleiner

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Franco Morbidelli in Jerez

Franco Morbidelli in Jerez

Der Moto2-Weltmeister Franco Morbidelli macht in der MotoGP-Klasse Fortschritte. Aber er ist sich bewusst, dass er noch einiges lernen muss. «Ich muss mich um 1,2 Sekunden verbessern», sagte er.

Der italienische MotoGP-Rookie Franco Morbidelli (22) hielt sich auch am zweiten Testtag in Jerez prächtig.

An dem Tag, an dem auch Danilo Petrucci (Pramac-Ducati), Jack Miller (Pramac-Ducati), Alex Rins (Suzuki) und Cal Crutchlow (LCR-Honda) ins Geschehen eingriffen, lag er um 15.30 Uhr an elfter Position. Daran änderte sich bis 18 Uhr nichts mehr, obwohl «Morbido» früher einpackte.

«Heute haben wir die Rundenzeit vom Mittwoch stark verbessert, noch deutlicher haben wir uns bei der Pace gesteigert, also im Rennspeed», berichtete der Marc VDS-Honda-Pilot. «Damit bin ich happy. Ich bin auch mit meiner heutigen Rundenzeit zufrieden. Sie kann sich sehen lassen.»

«Wir sind die meiste Zeit mit den Medium-Reifen gefahren, am Ende haben wir den weichen Hinterreifen probiert», schilderte der Moto2-Weltmeister.

Wie klappt die Umstellung von Moto2- auf MotoGP-Maschine? «Es ist in dieser Kategorie alles ein bisschen schwieriger», sagte er. «Ich muss mich an viele Details der Maschine gewöhnen, ich muss den Fahrstil anpassen. Außerdem schiebt sich das Limit ein bisschen weiter hinaus. Ich muss mich also noch ans Limit herantasten. Wir haben heute den Kurvenspeed gefunden, den wir gestern gesucht haben. Das Bike ist besser geworden, ich habe mich auch gesteigert. Aber wir haben noch weiteren Aufholbedarf. Ich bin noch 1,2 Sekunden zurück. Und das ist ohne Marc Márquez! Wir werden sehen, wie die Abstände dann im Januar und Februar aussehen.»

«Es war gut, dass ich meine ersten vier Testtage in Valencia und Jerez fahren konnte, auf diesen Pisten kann man viel lernen. Sie sind anspruchsvoll, sie verlangen dir in der MotoGP viel ab, der Fahrstil kommt auf den Prüfstand. Das sind zwei enge Pisten mit einigen langsamen Kurven. Aber ich freue mich auf Sepang Ende Januar, dort kann ich das Bike einmal richtig galoppieren lassen. Dort kann ich die Power nützen und herausfinden, wie ich auf einer flüssigeren Piste zurechtkomme.»

Übrigens: Repsol Honda fehlt beim Jerez-Test ebenso wie die  Movistar-Yamaha-Mannschaft sowie Tech3-Yamaha. Denn Repsol hat das Jahrespensum abgeschlossen. Und Yamaha testet nächste Wochen zwei Tage in Sepang/Malaysia.

Die MotoGP-Zeiten aus Jerez, Donnerstag:

1. Andrea Dovizioso (I), Ducati, 1:37,663
2. Cal Crutchlow (GB), Honda, +0,155
3. Jorge Lorenzo (E), Ducati, +0,258
4. Andrea Iannone (I), Suzuki, +0,404
5. Pol Espargaró (E), KTM, +0,651
6. Alex Rins (E), Suzuki, +0,697
7. Tito Rabat (E), Ducati, +0,725
8. Danilo Petrucci (I), Ducati, +1,025
9. Jack Miller (AUS), Ducati, +1,213
10. Bradley Smith (GB), KTM, +1,237
11. Franco Morbidelli (I), Honda, 1,260
12. Takaaki Nakagami (J), Honda, +1,329
13. Scott Redding (GB), Aprilia, +1,633
14. Eugene Laverty (NIR), Aprilia, +1,823
15. Alex Márquez (E), Honda, +2,119
16. Xavier Simeon (B), Ducati, +2,669

Die MotoGP-Zeiten aus Jerez, Mittwoch 18.15 Uhr

1. Andrea Iannone (I), Suzuki, 1:38,280 min
2. Cal Crutchlow (GB), Honda, 1:38,337 min
3. Andrea Dovizioso (I), Ducati, 1:38,398 min
4. Jorge Lorenzo (E), Ducati, 1:38,418 min
5. Pol Espargaró (E), KTM, 1:38,642 min
6. Tito Rabat (E), Ducati, 1:38,854 min
7. Bradley Smith (GB), KTM, 1:39,353 min
8. Scott Redding (GB), Aprilia, 1:39,372 min
9. Takaaki Nakagami (J), Honda, 1:39,584 min
10. Franco Morbidelli (I), Honda, 1:39,740 min
11. Sylvain Guintoli (F), Suzuki, 1:39,763 min
12. Eugene Laverty (GB), Aprilia, 1:39,995 min
13. Xavier Siméon (B), Ducati, 1:40,891 min
14. Takumi Takahashi (J), Honda

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