Weiter zum Inhalt
Abo
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
  1. Start
  2. /
  3. Rallye & Enduro
  4. /
  5. Hard-Enduro-WM
  6. /
  7. News
Werbung
Neue Details zur HEWR-Plattform – Website ist online und wirft Fragen auf
Seit dem 1. Februar ist enduroworldranking.com live – eine praxisnahe Plattform, die das Regelwerk zum Leben erweckt. Sofort einsehbar: das Pre-Season-Ranking, das als Ausgangsbasis für 2026 dient.
Hard-Enduro-WM
Werbung
Werbung
Die Top-10 im HEWR Pre-Season-Ranking liest sich wie das Who’s Who der Szene:
Werbung
Werbung
  • 1. Manuel Lettenbichler (D)
  • 2. Billy Bolt (UK)
  • 3. Trystan Hart (CDN)
  • 4. Mario Roman (E)
  • 5. Mitch Brightmore (UK)
  • 6. Cody Webb (USA)
  • 7. Graham Jarvis (UK)
  • 8. Will Riordan (AUS)
  • 9. Teodor Kabakchiev (BG)
  • 10. Wade Young (ZA)
Die vollständige Liste (über 100 Fahrer) ist direkt verlinkt und basiert auf ausgewählten starken Ergebnissen aus der Saison 2025. Warum überhaupt ein Pre-Season-Ranking?
Werbung
Werbung
Die Plattform erklärt es so: «For the inaugural season, a 'Pre-season Ranking' is used to determine the top ranking participants score for every race.» Übersetzt und erklärt: Da das Hard-Enduro-World Ranking 2026 komplett neu startet, gibt es kein finales Vorjahres-Ranking vom 31. Dezember 2025, das normalerweise als Referenz dient (z. B. um zu entscheiden, wie viele Punkte ein Sieg wert ist oder wie ein Event klassifiziert wird). Ohne diese Basis würde die erste Saison unfair laufen: Unbekannte Fahrer bekämen dieselben Chancen wie bewährte Top-Stars – das würde die Event-Bewertung (Supreme/Premium etc.) und die Punktevergabe komplett verzerren.
Deshalb wird rückwirkend ein Pre-Season-World-Ranking aus mehreren repräsentativen 2025er-Events berechnet. Dieser Snapshot des aktuellen Leistungsstands bestimmt für jedes Rennen 2026 den «top ranking participants score» eines Fahrers – also seine Bewertung als Top-Teilnehmer. Das beeinflusst direkt:
  • Die Punkte-Skala für Plätze (höher gerankte Fahrer bringen mehr Qualität ins Rennen)
  • Die Kategorisierung des Events (Top-Athleten-Gewichtung 35 Prozent)
  • Eventuell Seeding oder Startvorteile
Sobald echte 2026er-Ergebnisse vorliegen, übernimmt das normale Rolling-One-Year-Ranking (beste Ergebnisse der letzten 12 Monate, Punkte verfallen automatisch) – das Pre-Season-Ranking dient nur als fairer Kickstart für Rennen 1.
Werbung
Werbung
Bisher gelistete Supreme-Events (max. 2000 Punkte):
  • Red Bull Erzbergrodeo (4. bis 7. Juni 2026, Eisenerz)
  • Red Bull Romaniacs (28. Juli bis 1. August 2026, Sibiu)
Weitere Features: Direkter Registrierungs-Link für Organisatoren, Logo-Downloads zur Promotion, Protest-Formular und Support-E-Mails. Die Gewichtung für die Kategorisierung der Events ist nun geklärt: Aktuell summieren sich die Werte auf der Website nur auf 90 Prozent. Neben den bekannten Faktoren (Top-Athleten 35 Prozent, Teilnehmer 10 Prozent, Nationen 5 Prozent, Media 15 Prozent, Preisgeld 15 Prozent, Renntage 10 Prozent) kommt die Anzahl der Zuschauer (Number of spectators) mit 10 Prozent hinzu – ein logischer Ergänzungspunkt, der die Publikumsattraktivität und Event-Qualität stärker einbezieht. Das war im frühen Regelwerk wohl versehentlich ausgelassen, macht die Bewertung aber runder und realistischer.
Werbung
Werbung
Und rechnerisch ist spannend: Supreme-Ergebnisse zählen alle, bei den anderen Kategorien nur die besten acht. Theoretisch kann ein Fahrer das Gesamtranking also ohne Erzberg oder Romaniacs gewinnen (z. B. acht Premium-Siege = 9600 Punkte vs. max. 4000 aus zwei Supreme). Ein echter Underdog-Hack – oder nur Theorie, weil Supreme von den Top-Stars abhängt? Die Saison wird’s zeigen. Noch ein kleines Rätsel: Die 100.000-USD-Prämie Das Regelwerk verspricht jährliches Preisgeld für die Jahresbesten («Prize money will be awarded annually to the leaders of the World Ranking»), mit der ersten Auszahlung am 1. Februar 2027. Die Höhe: 100.000 USD insgesamt – finanziert aus Supreme-Gebühren (25.000 USD pro Event) und Industrie-Partnern. Doch wie genau die Summe auf die Top-10 (oder wen auch immer) verteilt wird, bleibt vorerst ein Geheimnis. Weder die Website noch das PDF nennen konkrete Beträge pro Platz – ob gestaffelt (z. B. 20.000 USD für Platz 1, absteigend), gleichmäßig oder mit Bonus für Supreme-Siege, ist offen. Die endgültige Verteilung soll in Kooperation mit WERA entwickelt werden. Spannend: Das könnte ein echter Motivations-Booster werden – oder ein Punkt für Diskussionen in der Working Group. Die Plattform wächst noch, aber der Start ist vielversprechend: Mehr Transparenz, weniger Bürokratie – und ein Ranking, das den Sport vielleicht wirklich fairer macht. Es bleibt abzuwarten, wie viele und welche weitere Events sich dem Ranking von Katoch und Freinademetz anschließen werden – denn erst mit weiteren Rennen wird es wirklich spannend und eine echte Alternative zur HEWC. Für die Aktiven, also die Fahrer, ist mit dem HEWR nicht nur eine übergeordnete Sichtbarkeit gegeben, sondern auch eine konkrete Perspektive, das Budget am Ende einer Saison mit den Preisgeldern spürbar aufzubessern.
Werbung
Werbung
Schon gesehen?
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Weiterlesen

Themen
  • Hard-Enduro-WM
    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz
    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.
    Berichte & Analysen
    Redaktion
    Serien