McLaren beim Shakedown-Test in Barcelona: Trotz Sorgen die Gegner im Blick
Das Weltmeister-Team von McLaren hatte keinen starken Auftritt beim Shakedown-Test in Barcelona. Dennoch fand die Mannschaft aus Woking auh die Zeit, einen Blick auf die gegnerischen Teams zu werfen.
Das McLaren-Team rückte erst am späteren Mittwochmorgen zum ersten Mal auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya aus. Bei den ersten beiden Shakedown-Testtagen war nichts von der Weltmeister-Mannschaft zu sehen. Am Donnerstag gab es dann eine lange Zwangspause für Oscar Piastri, der wegen eines Problems mit dem Sprit-System ausharren musste. Erst am Freitag lief es wieder richtig gut für die Truppe aus Woking.
Engineering-Technikchef Neil Houldey sprach nach getaner Arbeit über das Programm der Papaya-Mannschaft: «Wir haben jedes Jahr eine sehr ähnliche Checkliste, die wir abarbeiten, und viele Punkte haben sich auch durch die Regeländerungen nicht geändert. Wir durchlaufen immer noch den gleichen Prozess und die gleichen Arbeitsschritte bezüglich der unterschiedlichen Fahrzeugbereiche.»
Natürlich seien die neuen Motor-Regeln eine neue Herausforderung für das Team, räumte der Ingenieur ein. «Wir haben unser Bestes gegeben, um uns im Simulator vorzubereiten, aber es kommt nichts an die Arbeit auf der Strecke heran, da wir hier mit Mercedes-Benz zusammenarbeiten konnten, um die besten Lösungen zu finden. Es drehte sich zum grossen Teil um die Frage, wie man das neue Energie-Management am Besten nutzt, darauf lag in dieser Woche der Fokus», erklärte er.
Trotz der intensiven Arbeit hatte das Team aber auch die Gegner im Blick. Houldey sagte dazu: «Es ist natürlich für alle Teams ein Segen, wenn man auf der Strecke Daten sammeln kann, denn dadurch hat man eine Grundlage, um auch die eigenen Simulationen zu verbessern, um die Entwicklung im Simulator effizienter zu gestalten. Wir haben auch sehr viele Bilder von allen anderen Autos gesammelt, das ist sehr nützlich, denn man sieht, was die anderen Teams auf die Strecke gebracht haben. Das gibt auch uns ein paar Ideen für die weitere Entwicklung, und nun haben wir alle Hände voll zu tun, bis der nächste Test in Bahrain ansteht, wo wir mit einem schnelleren und standfesteren Auto ausrücken wollen.»
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