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Ingenieur Sebastian Risse über das KTM-Testprogramm in Malaysia

Nach dem dreitägigen MotoGP-Shakedown nahm sich Sebastian Risse Zeit für ein Update aus der KTM-Box. Der Chefingenieur über das intensive Programm und den Einsatz von Riding-Coach Mika Kallio.

Thomas Kuttruf

Von

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KTM trat in vielerlei Hinsicht beim Sepang-Test in Erscheinung. Als einziger Hersteller hatte die Österreich drei Tester nach Malaysia ausgeflogen. Wieder einmal verblüffte Pol Espargaró. Der Testfahrer, der im vergangenen Jahr auch als Vertreter von Maverick Viñales bei Tech3 mehrfach für Furore gesorgt hatte, war gefühlt permanent auf der Strecke. Während die Techniker in der Box Updates vorbereiteten, war Espargaro schon wieder mit einer anderen Spezifikation unterwegs.

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An allen drei Tagen schloss Pol Espargaro das Testprogramm auf Platz 2 der Zeitenliste ab, einmal hinter Stammfahrer Jack Miller, zweimal jeweils nur knapp hinter Bruder Aleix auf der Honda RC213V. Schon am zweiten Tag hatte «Polyccio» eine 1:57er-Runde geschafft. Am Morgen des Finaltags steigerte er sich weiter auf eine 1:57,299 min. Beim letzten Malaysia-GP wäre er damit vor Pedro Acosta aus Reihe 2 gestartet.

Auch die Leistung von Dani Pedrosa überzeugte. Der Veteran fuhr ebenfalls an allen Tagen und kam auf rund 150 Runden, Macht zirka 850 km für den 40-Jährigen. Gemeinsam mit Pol Espargaro waren es sogar 330 Runden in Sepang zugunsten der RC16. Dass auch Pedrosa noch pfeilschnell ist, sah auch Rookie Toprak Razgatlıoğlu, der nach dem Shakedown 0,001 s hinter dem Spanier zu finden war.

KTM: MotoGP-Bikes einfahren war damals

Sebastian Risse, bei Red Bull Factory Racing für die Technik der Prototypen verantwortlich, klärte SPEEDWEEK.com vor Ort über die Vorgehensweise auf. «Früher war es ja so, dass beim Shakedown die neuen Bikes vorbereitet und auch eingefahren wurden. Für uns gilt das schon länger nicht mehr. Wenn wir hier kommen, ist alles fertig. Um ein Motorrad in allen Bereichen komplett einzufahren und zu überprüfen, müssen wir die Rennabteilung nicht verlassen. Wir nutzen Sepang für einen umfangreichen Test und versuchen, alles abzuarbeiten, was wir vorbereitet haben.»

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Sebastian Risse über den Stand der Bikes, die Espargaro und Pedrosa bewegten: «Ich würde sagen, das 90 Prozent dem Stand entspricht, den wir bereits in Valencia beim Test hatten. Wir sind schon sehr weit – aber fertig ist man niemals und es ergeben sich permanent neue Aspekte, mit denen wir uns beschäftigen.»

Lange war Mika Kallio in seiner Rolle als Testfahrer – zumindest nicht öffentlich – in Erscheinung getreten. Denn erste Aufgabe des Finnen und einstigen Weltklassepiloten ist es, alle vier MotoGP-Athleten als Riding-Coach zu unterstützen. Kallio ist bei jedem MotoGP-Event vor Ort und steuert unter anderem Video-Analysen ins Team ein. Nach über einem Jahr Abwesenheit an den Stummellenkern kam Mika Kallio beim MotoGP-Shakedown an allen Tagen voll zum Einsatz.

Zum durchaus überraschenden Auftritt des Riding-Coachs sagte Sebastian Risse in Sepang: «Mika hat hier einmal mehr seine Qualitäten bewiesen. Es hat uns sehr gut unterstützt und war auch in Sachen Rundenzeiten gut dabei. Mika ist absoluter Profi und voll in der Materie. Er hatte am zweiten Tag zwar auch einen Crash, aber das kann passieren.»

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Saß Mika Kallio auf der 850er-RC16 für 2027? KTM verneint

Langsam war Kallio nicht. Mehr oder weniger aus dem Stand war Kallio bei einer 2:04 min angekommen. Der mittlerweile 43-Jährige steigerte sich bis auf 2:02 min und lieferte unzählige 2:03er-Zeiten ab. Große Augen gab es an Tag 3, als Kallio auf einmal mit einer 1:59 min auf dem Monitor erschien – doch es war Pol Espargaro, der sich die schwarze RC16 mit der Nummer 82 für einen Gegencheck geschnappt hatte.

Risse zu den Aufgaben Kallios und dem Gerücht, der Finne sei in Sepang bereits mit der 850er-RC16 unterwegs gewesen: «Während Pol und Dani sich vor allem mit dem Material auseinandersetzten, das kurzfristig zum Einsatz kommt, testete Mika – nur mit der 1000er – 2026er-Teile, die wir für einen späteren Einsatz in Betracht ziehen.»

KTM profitierte nicht nur vom Einsatz der Testfahrer. Sebastian Risse: «Dieses Jahr hatten wir Glück – die Bedingungen hätten kaum besser sein können.»

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